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20:45 21.04.2016
Von Frank Behling
Der 1000. Güterzug mit Trailern und Containern verließ am Donnerstag den Schwedenkai in Richtung Verona. Quelle: Frank Behling
Kiel

Dabei war der Anfang vor vier Jahren noch sehr verhalten. Im Oktober 2012 legte die Stena Line mit dem Seehafen sowie den Firmen Kombiverkehr und Cemat los. Zwei Abfahrten waren pro Woche geplant. Längst ist das satte Brummen der in Kiel gebauten Voith-Lokomotiven an fünf Tagen in Kiel weit zu hören.

Neben Verona werden auch andere Städte mit Zügen aus Kiel angefahren. „Das ist eine Erfolgsgeschichte“, sagt Kiels Hafenchef Dirk Claus. Mit einem Festakt wurde der Jubiläumszug gestern kurz nach 15 Uhr auf die Reise über die Alpen geschickt. Bis heute Mittag sollen die Lastwagen in Verona sein. Damit sei es gelungen, Lkw von der Straße zu holen. „Die Kapazitäten der Züge und Fähren sind genau aufeinander abgestimmt. Spediteure können den Transport von Göteborg nach Verona zudem mit nur einer Buchung in Auftrag geben“, sagt Christof Weichbrodt, Fracht-Manager der Stena Line.

Auch 2016 sollen die Mengen wachsen

Und das macht sich bemerkbar: Im Kieler Hafen wachsen die Ladungsmengen im Schienenverkehr stetig. Während vor dem Umzug der Stena Line-Frachtroute von Lübeck nach Kiel 2010 gerade mal ein paar Tausend Lastwagen auf Züge gesetzt wurden, waren es im vergangenen Jahr bereits 28000 – was einem Zuwachs von über sechs Prozent entspricht. Für 2016 ist ein weiteres Wachstum in Sicht. Im ersten Quartal dieses Jahres stieg das Ladungsaufkommen um 2,7 Prozent. Für dieses Jahr hat Seehafenchef Claus die Zielmarke von 30000 Einheiten gesetzt.

Je 25-Tonnen-Trailer werden beim Schienentransport mehr als eine Tonne Kohlendioxid eingespart. Pro Zug können 32 Trailer befördert werden. Da die Nachfrage das Projekt sehr schnell in die schwarzen Zahlen brachte, wurde die EU-Förderung aber inzwischen eingestellt. Mit Nachdruck drängt der Seehafen deshalb jetzt auch auf einen Ausbau des Güterbahnhofs Meimersdorf – die Gleislänge soll so erweitert werden, dass die maximale Länge der Züge von heute 540 Meter auf die vom Seehafen geforderten 750 Meter ausgebaut werden kann.

In der griechischen Schuldenkrise wächst die Unruhe. Eine neue Zuspitzung soll aber verhindert werden. Sorgen machen im Eurogebiet auch die Defizitsünder Spanien und Portugal.

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Haus und Grund klagt nach eigenen Angaben gegen die von der schleswig-holsteinischen Landesregierung eingeführte Mietpreisbremse. „Die Mietpreisbremse ist verfassungswidrig. Das wird dieses Musterverfahren aufzeigen“, teilte Alexander Blasek, Verbandsvorsitzender von Haus und Grund mit.

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