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15:28 29.03.2019
Bei ausgewachsenen Hunden empfinden viele das Anspringen als unangenehm. Quelle: Markus Scholz/dpa-tmn
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Düsseldorf

Wenn kleine Welpen einen anspringen, ist es vielleicht noch ganz putzig. Bei ausgewachsenen Hunden empfinden das viele als unangenehm. Doch Schimpfe und Strafe wirken kontraproduktiv. Stattdessen sollten Hundehalter schon im Welpenalter vorbeugen. Stürmt der kleine Vierbeiner los, geht Herrchen oder Frauchen zeitgleich in die Hocke und knuddelt ihn ordentlich durch. Das empfiehlt die Zeitschrift „Ein Herz für Tiere“ (Ausgabe 4/2019).

Bei Anspringen ignorieren

Ist der Hund schon etwas größer, hilft es, die Beine zu grätschen und ihn mit den Händen durchzulotsen und mit Streicheleinheiten zu belohnen. Bei notorischen Anspringern helfe nur noch die Spaßbremse, heißt es. Der Hund bekommt keine Aufmerksamkeit, kein Spiel, kein Leckerli, kein Streicheln. Stattdessen sollten sich Hundehalter sofort wortlos abwenden und mit etwas anderem beschäftigen. Erst wenn er Ruhe gegeben hat, schenkt man ihm wieder Blicke und Aufmerksamkeit.

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Hilfreich könne an dieser Stelle auch sein, dem Tier eine Alternative zu bieten – etwa durch das Kommando „Sitz“, empfehlen die Experten des Portals dogstoday.de. Erst danach folge das Lob und die Belohnung, beispielsweise durch ein Leckerli.

Den Hund überraschen

Ein weiterer Tipp der Experten gegen Anspringen: den Hund überraschen, beziehungsweise seine Handlung unterbrechen. Das könne passieren, indem der Hundehalter aufgerichtet auf das Tier zugeht und mit einem lauten Pfiff auf sich aufmerksam macht. Dazu solle das Herrchen oder Frauchen mit der Hand neben sich deuten, bis der Hund dort „Sitz“ macht. Erst danach gibt es Lob.

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Von RND/dpa