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Wissen Was ist der Unterschied zwischen Alzheimer und Demenz?
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11:06 07.02.2019
Alzheimer ist die häufigste Demenz-Erkrankung. Quelle: imago/Science Photo Library
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Gelsenkirchen

In Deutschland haben etwa 1,7 Millionen Menschen Alzheimer oder eine andere Demenzerkrankung. Unter Demenz werden verschiedene Leiden zusammengefasst, bei denen die geistige Leistungsfähigkeit sehr stark zurückgeht. Die weitaus meisten Betroffenen haben Alzheimer.

Symptome: Betroffene verlieren innerhalb von Jahren geistige Fähigkeiten und verändern sich in ihrer Persönlichkeit. Die Erkrankung führt in der Regel zu Hilflosigkeit und schwerster Bedürftigkeit sowohl in psychischer als auch in körperlicher Hinsicht. Viele erkennen ihre Angehörigen nicht mehr, manche werden aggressiv.

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Ursache: Bei Alzheimer sterben Hirnzellen ab. Es ist unklar, was genau im Gehirn passiert. Eiweißfragmente (Amyloid-Peptide) lagern sich im Hirn ab. Die Zellen schaffen es nicht, diese Ablagerungen loszuwerden. Sie stören die Reizübertragung zwischen Hirnzellen und machen sie so funktionsuntüchtig.

Therapie: Es gibt weder eine vorbeugende Impfung noch ein Heilmittel gegen Alzheimer. Medikamente können die Beschwerden allenfalls hinauszögern oder etwas lindern.

Alter: Das Risiko, an Alzheimer zu erkranken, steigt mit dem Alter. Vor dem 65. Lebensjahr sind nur wenige betroffen, unter den 85- bis 89-Jährigen leidet nach Auskunft der Deutschen Alzheimer Gesellschaft jeder Vierte an Demenz.

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Von RND/dpa