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Wissen Wen schießt Elon Musk zum Mond?
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12:47 17.09.2018
SpaceX-Chef Elon Musk macht’s mal wieder spannend. Quelle: Paul Buck/dpa
Hawthorne

Elon Musk will einen zivilen Weltraumtouristen auf die Reise um den Mond mitnehmen. Für Montagabend (18.00 Uhr Ortszeit, 3.00 Uhr am Dienstag in Deutschland) hat Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX angekündigt, den Menschen zu präsentieren, der mit Musks spaciger „Big Falcon Rocket“ – kurz BFR – oder „Big Fucking Rocket“ das Nachtgestirn umkreisen soll. Bei der Überlegung darüber, wen der Tech-Milliardär gern zum Mond schießen würde, fallen einem so einige Namen ein.

Wen schießt Elon Musk mit SpaceX ins All? Offiziell steht das noch nicht fest. Wen sich der Unternehmer und Multimilliardär gern weit weg wünschte, ist hingegen bekannt. Eine nicht ganz ernst gemeinte Abschussliste.

Zuallererst wäre da der Thailand-Höhlentaucher Vernon Unsworth. Der hatte Musks Hilfsangebot, die im Juli in einer Höhle eingeschlossenen Kinder mit seinem Mini-U-Boot zu retten, als billigen Werbetrick bezeichnet. Für eine solche Operation sei Musks U-Boot viel zu groß und damit unbrauchbar gewesen, hatte Unsworth in einem Interview gesagt. Der Tesla-Chef beschimpfte den Taucher daraufhin via Twitter als „pädophil”. Vor Reportern wiederholte er die Behauptung noch einmal, Beweise indes blieb er schuldig. Unsworth ließ durchblicken, den Milliardär deswegen womöglich verklagen zu wollen. Grund genug für all-seitigen Abstand.

Im Doppelpack zum Mond

Weiterer möglicher Kandidat für die Abschussliste: Battle-of-Billionaires-Konkurrent Richard Branson. Er und Musk wetteifern schon lange darum, wer zuerst eine private Mission ins All zustande bringt. Branson will mit seiner Firma Virgin Galactic Menschen, die sich all das leisten können, ins All befördern – besser heute als morgen. Jüngst gründete er dann auch noch das Transport-Startup Virgin Hyperloop One, das einer geplanten Hochgeschwindigkeitskapsel von Musk nacheifert. Auch Amazon-Chef Jeff Bezos ist ein unliebsamer Konkurrent für Musk. Der könnte also insgeheim durchaus davon träumen, die beiden gleich im Doppelpack zum Mond zu schießen.

Ex-Frau weit weg vom neuen Liebesglück

Es gibt eine Frau, die Musk sicher schon öfter mal zum Mond schießen wollte: Mit Schauspielerin Talulah Riley („Stolz und Vorurteil“) verbindet den Tesla-Gründer eine On-Off-Beziehung. 2010 heirateten sie erstmal und ließen sich 2012 scheiden. Einer erneuten Heirat im Juli 2013 folgte am 31. Dezember 2014 die zweite Scheidung. 2015 machte sie diese wieder rückgängig, nur um sie 2016 erneut einzureichen. Kürzlich zeigte sich Musk mit seiner neuen Freundin, der Musikerin Grimes. Für das Liebesglück der beiden wäre es wohl besser, wenn Riley erst mal aus der Bahn wäre.

Schießt er sich womöglich selbst zum Mond?

Verbannen würde Tesla-Gründer Musk wohl gern auch unliebsame Whistleblower, die seinem Unternehmen schaden. Etwa der ehemalige Tesla-Mitarbeiter Martin Tripp, der den E-Auto- und Batterieproduzenten beschuldigte, fehlerhafte Batterien zu verbauen und so massenhaft Elektromüll zu produzieren. Auf Twitter veröffentlichte Fotos sollten die Behauptungen belegen. Besser ist so ein Digi-Denunziant da in 384.000 Kilometer Entfernung aufgehoben.

Nicht so fern liegt auch die Variante, dass sich der Tech-Milliardär womöglich gleich selbst zum Mond schießt. Abenteuerlustig genug ist er, zumal er gerade einige Probleme auf der Erde hat. Menschen, denen das lieb wäre, gäbe es sicherlich genug. Vorausgesetzt, Musk reist ohne Rückflugticket.

Von Sonja Fröhlich

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