Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Anmelden
Neumünster Stadt peilt zwei neue Sporthallen an
Region Neumünster Stadt peilt zwei neue Sporthallen an
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:21 04.07.2018
Von Sabine Nitschke
Foto: Kurze Unterbrechung der Diskussion um die Dreifeld-Sporthalle: Die Fraktionschefs Volker Andresen (SPD, von links) und Gerd Kühl (CDU) stimmen sich mit Stadtpräsidentin Katharina Schättiger ab.
Kurze Unterbrechung der Diskussion um die Dreifeld-Sporthalle: Die Fraktionschefs Volker Andresen (SPD, von links) und Gerd Kühl (CDU) stimmen sich mit Stadtpräsidentin Katharina Schättiger ab. Quelle: Sabine Nitschke
Anzeige
Neumünster

Die Diskussion zog sich zäh dahin. Die CDU wollte dem Raumprogramm als Planungsgrundlage nur zustimmen, wenn die neue Halle analog zur der der Immanuel-Kant-Schule gebaut würde. Andreas Kluckhuhn (SPD) folgerte: Dann sei das wohl eine Halle ohne Tribüne, und das sei "halber Kram". Prompt eilte CDU-Ratsherr Hauke Hahn ans Rednerpult. "Bei uns steht analog zur Halle der Kant-Schule. Die hat eine ausfahrbare Tribüne. Das ist die beste Halle, die wir zur Zeit haben!"

Keine Räume für die KSV-Geschäftsstelle

Für die SPD stand mittlerweile fest, dass in der Hallen-Planung für die Stein-Schule Büroräume für den Kreissportverband nicht mehr vorgesehen sein sollten. Als Kompromiss schlug die SPD vor: Für die KSV-Geschäftsstelle sind geeignete Büroräume in zentraler Lage zu suchen oder anzumieten. Das ging dem CDU-Fraktionschef Gerd Kühl gänzlich gegen den Strich: "Der KSV muss sich wie jeder andere Verein auch eigene Büroräume mieten." Die SPD zog den Passus letztlich zurück.

Schulausschussvorsitzender Bernd Delfs hatte angesichts des Plans für die zweite Halle Bauchschmerzen. "Dann kommen die Einfelder Schulen um die Ecke, die Klaus-Groth-Schule braucht auch Hilfe. Oder wir müssen den Schulen klar machen: Wir wollen eine Halle auf der grünen Wiese, die die Schulen aber nicht nutzen können." Grünen-Chef Sven Radestock konstatierte schließlich: "Das Beruhigende ist, dass wir im Grunde alle das Gleiche wollen."

Einstimmig für den Kunstrasenplatz

Der Jahre lang diskutierte Kunstrasenplatz für das städtische Stadion wurde angesichts der Kostenaufteilung zwischen Stadt (550.000 Euro) und Land (250.000 Euro Fördermittel) einstimmig durchgewunken.

Sabine Nitschke 03.07.2018
Neumünster Gregory Porter gratuliert - Kunstflecken feiert 20. Geburtstag
Sabine Nitschke 03.07.2018
03.07.2018