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Neumünster Bücherei als ein Ort der Begegnung
Region Neumünster Bücherei als ein Ort der Begegnung
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06:00 24.04.2019
Von Thorsten Geil
Foto: Andreas Dreibrodt, Angelika Rust, Stadtrat Carsten Hillgruber und Leiter Klaus Fahrner (v. li.) stehen vor der Bücherei.
Andreas Dreibrodt, Angelika Rust, Stadtrat Carsten Hillgruber und Leiter Klaus Fahrner (v. li.) stehen vor der Bücherei. Quelle: Thorsten Geil
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Neumünster

„Die Anforderungen an eine moderne Bücherei sind heute ganz anders als noch vor zehn Jahren. Wir bräuchten zum Beispiel mehr Arbeitsräume und Aufenthaltsqualität“, sagt Fahrner. Die altehrwürdige Zentralbibliothek der Hamburger Bücherhallen beispielsweise sei längst kein Bücherspeicher mehr, sondern ein Ort der Begegnung. Dort gebe es noch Bücherregale, aber viel weniger als früher – und das Haus sei von früh bis spät voller Menschen.

Es gibt viele Gedankenspiele

So weit ist es in Neumünster noch lange nicht, auch wenn es viele Gedankenspiele gibt. Der für die Bücherei zuständige Stadtrat Carsten Hillgruber bremst etwas: „Wir diskutieren gerade strategische Ziele für die Bücherei und werden uns weiterentwickeln. Die bleibt auf jeden Fall eine zentrale Infrastruktur-Aufgabe und eine seriöse Informationsquelle, kostenlos für Minderjährige und günstig für Erwachsene.“ Zuletzt wurde ein moderner Nachtschalter eingerichtet.

Die Zahl der Leser ist leicht gestiegen

Als die Bücherei an der Wasbeker Straße 14-20 am 23. April 2009 eröffnet wurde, sagte Fahrner zu seinen Mitarbeitern, dies sei voraussichtlich ein Domizil für etwa zehn Jahre. Voraussichtlich wird die Bücherei hier aber noch eine ganze Weile bleiben, denn sie wird auch immer noch fleißig genutzt: Die Zahl der aktiven Leser ist 2018 sogar leicht gestiegen (auf 6162). Die leihten sich 406.000 Medien aus. Seit 2014 (458.000) geht die Zahl allerdings langsam zurück.

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Thorsten Geil 23.04.2019
Thorsten Geil 23.04.2019
Thorsten Geil 23.04.2019