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Nord-Ostsee-Kanal Jetzt müssen die Taucher wieder ran
Region Nord-Ostsee-Kanal Jetzt müssen die Taucher wieder ran
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07:02 14.03.2018
Von Frank Behling
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Kiel

Die Bergungsarbeiten an dem schwer beschädigten Schleusentor verzögern sich. Grund ist ein Wechsel bei den Trennverfahren für das 18 Meter hohe Bauwerk. Wie das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Kiel-Holtenau am Dienstag mitteilte, muss das über 1000 Tonnen schwere Tor jetzt mit Unterwasser-Schneidbrennern auf die rustikale Art zerschnitten werden. Das am vergangenen Mittwoch gestartete Verfahren mit einer Diamant-Seil-Säge ist bei dem Versuch des Zerschneidens gescheitert.

Die Sägearbeiten hatten nicht den gewünschten Erfolg, wie das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Kiel-Holtenau am Dienstag bekanntgab. Dabei hatte die Kieler Firma das ganze Wochenende über versucht, mit dem Diamant-Seil einen Schnitt durch das Tor zu bekommen. Nicht ohne Erfolg. Auf einer Seite des Tores hat das Seil 4,5 Meter Stahl durchtrennt. Auf der anderen Seite jedoch nur wenige Zentimeter, wie Matthias Visser vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt erklärte.

Nun werden zehn bis 15 Taucher in verschiedenen Schichten ans Werk gehen und das Tor mit Schneidbrennern zerteilen. Die Diamant-Seil-Säge bleibt jedoch vor Ort. „Es kann ja sein, dass wir sie doch noch einmal brauchen“, sagte Visser. Im Prinzip habe sie ja gezeigt, dass sie etwas bewirken könne.

Jetzt wird zunächst die Vorbereitung für den Einsatz der großen Zahl an Tauchern geschaffen. Zusätzlich zum Hamburger Unternehmen Taucher Knoth rücken auch Experten der Nordseetaucher aus Ammersbek an. Die beiden Firmen verfügen über genügend Taucher für die anstehenden Arbeiten

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