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Plön Ein Dorf wärmt sich am Feuer
Region Plön Ein Dorf wärmt sich am Feuer
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19:04 06.01.2019
Von Anne Gothsch
Foto: Geschätzte 150 Besucher freuten sich über das wärmende Tannenbaum-Feuer in Dersau, das die freiwillige Feuerwehr der Gemeinde am Wochenende entzündet hatte.
Geschätzte 150 Besucher freuten sich über das wärmende Tannenbaum-Feuer in Dersau, das die freiwillige Feuerwehr der Gemeinde am Wochenende entzündet hatte. Quelle: Anne Gothsch
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Dersau

Bereits seit zehn Jahren entzünden die Mitglieder der Freiwillige Feuerwehr Dersau zum Jahresauftakt selbst ein Feuer und laden Einwohner und Gäste zum Klönschnack bei Punsch und Bratwurst ein. Zusätzlicher Vorteil für die Dersauer: Wer möchte, bringt seinen abgetakelten Tannenbaum zum Sammelplatz auf die Gemeindewiese an der Dorfstraße oder lässt ihn sogar von einem Team der Jugendfeuerwehr abholen. So waren Martin Braun und einige Jugendliche der örtlichen Feuerwehr bereits am Vormittag mit dem Trecker unterwegs, um überall im Ort die bereitgelegten Tannenbäume aufzusammeln. „Ein super Service, den wir gern genutzt haben“, meinte Kirsten Pries, die die ganze Aktion „rundum klasse“ findet, „weil es die Leute gerade in der dunklen Jahreszeit nach den Feiertagen zusammenbringt und so die Dorfgemeinschaft stärkt“.

Tannenbaum-Feuer für viele ein fester Termin

Welch großen Anteil die Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr daran haben, werde auf diese Weise bewusst und von den Besuchern auch honoriert. „Schließlich kann man sich ja vorstellen, dass jede Menge Arbeit in der Vor- und Nachbereitung eines solchen Abends stecken“, sagte sie. Jan Müller, stellvertretender Wehrführer aus Ascheberg, war zum wärmenden, Funken sprühenden Feuer gekommen, „weil mir das Miteinander und der gute Kontakt zur Nachbar-Feuerwehr ganz wichtig ist. Es macht einfach Spaß, sich jenseits von Einsätzen auch mal bei solchen netten Anlässen zu treffen.“ Für Dieter Paustian aus Lütjenburg, dessen Lebensgefährtin in Dersau wohnt, ist das Tannenbaum-Feuer seit Jahren ein fester Termin. „In Lütjenburg gibt es so etwas nicht. Eine Stadt ist halt schon zu groß dafür. Aber es ist eine tolle Gelegenheit, allen Nachbarn und Bekannten, die man nach dem Jahreswechsel noch nicht gesehen hat, ein frohes und gesundes neues Jahr zu wünschen.“
 

Zentrales Silvester-Feuerwerk ins Gespräch gebracht

Angesichts des kleinen Feuerwerks zum Ausklang erinnerte sich der stellvertretende Bürgermeister aus Kalübbe, Björn Rüter, an seine Idee eines gemeinsamen Feuerwerks der benachbarten Wehren. Rüter teilt das Los all derer, die Nutz- oder Haustiere haben. „Für sie ist die ewige Knallerei den ganzen Tag über ein unglaublicher Stress. Vielleicht könnte das mit einem zentralen Feuerwerk ein wenig eingedämmt werden und eventuell auch die Schadstoffbelastung der Luft etwas senken.“

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