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Plön Aufforstung für mehr Artenvielfalt
Region Plön Aufforstung für mehr Artenvielfalt
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07:00 28.03.2018
Von Silke Rönnau
Foto: Sie werben gemeinsam für eine Aufforstung: Carsten Zarp (links) und Jörg Bierbass (rechts) von der Förde Sparkasse sowie Walter Hemmerling von der Siftung Naturschutz und das Glückspilz-Maskottchen Lotti.
Sie werben gemeinsam für eine Aufforstung: Carsten Zarp (links) und Jörg Bierbass (rechts) von der Förde Sparkasse sowie Walter Hemmerling von der Siftung Naturschutz und das Glückspilz-Maskottchen Lotti. Quelle: Silke Rönnau
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Tökendorf

„Wir besitzen eine Hangfläche an der Au, die bis zum Herbst noch landwirtschaftlich genutzt wird“, erläuterte Walter Hemmerling für die Stiftung Naturschutz, die dort eine Waldfläche entwickeln will. Gepflanzt werden sollen einheimische Laubbäume wie Buche, Eiche, Hainbuche, Esche, Hasel und Schlehe sowie Beerensträucher, die einen Lebensraum für viele Tierarten bieten.

Band vom Passader See bis zur Ostsee

„Das ist ein schöner Beitrag für die sehr agrarisch geprägte Probstei“, meinte Hemmerling. Die Fläche sei gut gelegen an der Hagener Au, die wie ein Band die Probstei vom Passader See bis zur Ostsee durchziehe. Das Grundstück sei insgesamt zwei Hektar groß, auf rund 6000 Quadratmetern sollen sechs Pflanzinseln entstehen. Die erste Baumpflanzung sei im November vorgesehen.

Partnerschaft mit der Förde Sparkasse

„Wir kämpfen für den Erhalt der biologischen Vielfalt“, erklärte Hemmerling. Dafür baue die Stiftung Naturschutz eine grüne Infrastruktur auf. „Wir haben schon viel erreicht mit 300 Schutzgebieten und insgesamt 35000 Hektar“, sagte er. Nun sei man erstmals auch eine Partnerschaft mit der Förde Sparkasse eingegangen, die die Aufforstung finanziert. Für jede abgeschlossene Baufinanzierung – rund 2000 pro Jahr – zahle man einen Betrag von 5 Euro, sodass 10000 Euro pro Jahr über insgesamt drei Jahre in dieses Projekt fließen, erläuterten Carsten Zarp (Abteilungsleiter Stiftungsmanagement) und Jörg Bierbass (Vertriebsdirektor) von der Sparkasse.

Das Gelände liegt an einer Straße und ist gut einsehbar, auch ein Radweg führt dort vorbei. „Man kann beobachten, wie sich die Fläche entwickelt“, wies Karen Marggraf von der Stiftung Naturschutz auf das Ausflugsziel hin. Man habe auch angedacht, dort eine Bank als Rastplatz für Wanderer und Radfahrer sowie eine Schautafel aufzustellen.

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