Plön: Stadt übergibt der Tafel 8000 Schutzmasken
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Plön Tafel erhält 8000 Schutzmasken
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Plön: Stadt übergibt der Tafel 8000 Schutzmasken

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09:35 19.02.2021
Von Dirk Schneider
Das Vorstandsmitglied der Plöner Tafel Achim Sehrt (Mitte) freut sich über eine Spende von 8000 medizinischen Mund- und Nasenschutzmasken, die Bürgermeister Lars Winter (links) und Mechtilde Gräfin von Waldersee an die Hilfseinrichtung übergaben.
Das Vorstandsmitglied der Plöner Tafel Achim Sehrt (Mitte) freut sich über eine Spende von 8000 medizinischen Mund- und Nasenschutzmasken, die Bürgermeister Lars Winter (links) und Mechtilde Gräfin von Waldersee an die Hilfseinrichtung übergaben. Quelle: Dirk Schneider
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Die medizinischen Mund- und Nasenschutzbedeckungen seien Teil einer Großspende, erläuterte Bürgermeister Lars Winter, der die Kartons zusammen mit Bürgervorsteherin Mechtilde Gräfin von Waldersee weiterleitete. Insgesamt habe die Stadt ihrerseits von einem Plöner Unternehmer Anfang des Jahres 18.000 Masken des Typs KN95 erhalten. Aufgrund verschiedener Berichte, dass unter diesem Label auch minderwertige Fälschungen auf dem Markt seien, habe man die von einem zertifizierten Prüflabor im September 2020 kontrollierte Charge noch einmal prüfen lassen, erklärte Winter.

10.000 Masken für städtische Einrichtungen und Schulen

Das Ergebnis: Die Masken wurden als zulässig laut Corona-Arbeitsschutzverordnung eingestuft. In der Folge habe die Stadt zunächst die städtischen Einrichtungen und Betriebe sowie alle Schulen des Schulverbandes mit großzügigen Kontingenten ausgestattet, berichtete Winter. Die übrigen Kartons mit 8000 Masken gingen nun an die Tafel.

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Deren Vorstandsmitglied Achim Sehrt freute sich über die Zuwendung, die in diesen Tagen jeder gebrauchen könne. Gerade für bedürftige Familien, die mit jedem Cent rechnen müssten, stelle der Kauf von Schutzmasken eine hohe zusätzliche finanzielle Belastung dar. Da sei es schön, die Abholkörbe entsprechend ausstatten zu können.

Warenangebot hat sich verringert 

Weniger erfreulich sei die aktuelle Entwicklung der Warenmenge, die man abgeben könne. „Während wir früher täglich drei Tonnen an Waren umgeschlagen haben, liegen wir jetzt bei 300 Kilogramm am Tag.“ Vor allem das Angebot an Obst und Gemüse sowie an Milchprodukten habe sich in den vergangenen Monaten deutlich verringert, beobachtet Sehrt eine Entwicklung, deren Hintergrund er noch nicht einschätzen könne. Aus diesem Grund seien derzeit zwei der drei großen Kühlräume außer Betrieb. Besonders positiv sei hingegen der Zulauf von neuen freiwilligen Helfern. „Wir haben auch hier bereits eine Warteschlange.“

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