Schwentinental: Bewerbungsfrist für Jungen Rat läuft bald ab
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Plön Junger Rat: Bewerbungsfrist für Kandidaten läuft bald ab
Region Plön

Schwentinental: Bewerbungsfrist für Jungen Rat läuft bald ab

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17:00 25.10.2021
Von Jürgen Küppers
Kinder und Jugendliche sollen nicht nur in Plön (Foto), sondern ab Dezember auch in Schwentinental mitbestimmen dürfen.
Kinder und Jugendliche sollen nicht nur in Plön (Foto), sondern ab Dezember auch in Schwentinental mitbestimmen dürfen. Quelle: Anja Rüstmann
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Schwentinental

Ab 6. Dezember reden in Schwentinental Jugendliche mit, wenn es um ihre Belange geht. Doch wer in den Jungen Rat will, muss sofort handeln: Noch bis einschließlich 27. Oktober können sich Jugendliche zwischen zehn und 17 Jahren für einen Sitz in diesem Gremium bewerben – entweder telefonisch (04307/811-214) oder per E-Mail an lisa.rebehn@stadt-schwentinental.de

Wie berichtet, wird das Mitsprachegremium zwischen dem 8. und 21. November gewählt. Ab dem 6. Dezember nimmt der Junge Rat dann erstmals seine Arbeit auf. Laut einer bereits verabschiedeten Satzung muss die Stadt diesen Rat bei allen Angelegenheiten in Entscheidungsfindungen mit einbeziehen, „die die Interessen von Kindern und Jugendlichen betreffen“.

Junger Rat soll die Stadt auch beraten

Geschehen soll dies zum Beispiel dadurch, dass in Sitzungen bei Tagesordnungspunkten mit Bezug zu Interessen von Kindern und Jugendlichen das entsprechende Abstimmungsergebnis des Jungen Rates zu diesem Tagesordnungspunkt genannt sein muss.

Grundsätzlich setze sich der für jeweils drei Jahre gewählte Beirat mit maximal elf Mitgliedern im Alter zwischen zehn und 17 Jahren dafür ein, Interessen von Schwentinentaler Kindern und Jugendlichen bei Planungen und Vorhaben der Gemeinde zu berücksichtigen. Zudem könne er dazu die Stadt durch Anregungen, Empfehlungen oder Stellungnahmen beraten.

Verwaltung hat eine Informationspflicht

Außerdem hat der Beirat das Recht, einmal im Jahr vor dem Ausschuss für Jugend, Sport und Soziales mündlich oder schriftlich einen Bericht über seine Arbeit abzugeben. Außerdem muss der Beirat über alle wichtigen Selbstverwaltungsaufgaben, die Kinder und Jugendliche betreffen, in „verständlicher Weise“ unterrichtet werden.

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Die Informationspflicht bezieht sich insbesondere auf anstehende Entscheidungen oder Planungen beispielsweise in folgenden Bereichen: Planung, Bau oder Änderungen bei Spielplätzen, Kitas, Sportanlagen, Radwegen, Schulen, Freizeiteinrichtungen, Jugendbegegnungsstätten sowie Bildungs- und Kulturangebote für Kinder und Jugendliche inklusive Aufstellung des Haushaltes bei Positionen zu Kinder- und Jugendarbeit.

Nadine Schättler 25.10.2021
Nadine Schättler 25.10.2021