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Zwei Wohnblöcke in Lütjenburg vor dem Abriss

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13:59 13.12.2021
Von Hans-Jürgen Schekahn
Zwei Mietblöcke in Lütjenburg stehen vor dem Abriss.
Zwei Mietblöcke in Lütjenburg stehen vor dem Abriss. Quelle: Hans-Jürgen Schekahn
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Lütjenburg

Mit 402 Wohnungen ist die Wankendorfer Baugenossenschaft der größte Vermieter der Stadt Lütjenburg. Das neueste Projekt: In der Straße Gieschenhagen stehen zwei alte Mietblöcke vor dem Abriss. Hier sollen moderne Wohnungen entstehen. Wann Baubeginn ist, steht aber noch nicht fest.

24 Wohnungen gab es in den für den Abriss vorgesehenen Gebäuden in Gieschenhagen. Bereits Anfang des Jahres sind die Mieter ausgezogen. Arbeiter haben nun die Gebäude mittlerweile größtenteils entkernt. Anfang 2022 rücken die Bagger an, um mit dem Rückbau des Gebäudes zu beginnen. Bis Mitte Februar soll das erledigt sein.

Beginn für Neubau in Gieschenhagen noch nicht klar

„Auf der frei werdenden Fläche soll zukünftig neuer Wohnraum entstehen“, sagte Ulrik Schlenz, Vorstandsmitglied der Wankendorfer. Wann ist noch unklar. „Ein Realisierungszeitraum wurde unsererseits noch nicht definiert.“ Die Wankendorfer kann auch noch keine Auskunft dazu geben, wie viele neue Wohnungen entstehen und wie die Gebäude aussehen werden.

Richtfest in der Hahnenkoppel für 15 Wohnungen

In der Hahnenkoppel ist das Unternehmen schon weiter. Für 15 neue Zwei- und Dreizimmerwohnungen war vor kurzem Richtfest. Sie werden vom Land gefördert und sind daher günstiger. Die Wohnungen verfügen über Balkon und Terrasse und sind besonders gut gedämmt. Das spart den zukünftigen Mietern Heizkosten. Mitte 2022 sollen die Wohnungen bezugsfertig sein.

40 neue Wohnungen, wo einst „Hannibal“ stand

2020 ließ die Wankendorfer einen großen Komplex in der Straße Im Vogelsang abreißen. Im Volksmund war der Bau als „Hannibal“ bekannt. Das Gebäude erinnerte an Plattenbauten aus der DDR und war zuletzt sehr heruntergekommen. Ein umfassende Sanierung war nicht wirtschaftlich.

Erste Pläne sehen an dieser Stelle 40 neue Wohnungen in Form von Reihenhäusern und Geschosswohnungsbau vor. Das Verfahren für die notwendigen Bebauungspläne nehmen voraussichtlich noch das ganze Jahr 2022 ein, schätzt Schlenz. Mit einem Baubeginn rechnet er nicht vor 2023.

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In der Straße Im Finkenrehm besitzt die Genossenschaft neben eigenen Häusern auch ein unbebautes Grundstück. 17 Wohnungen sollen nach den bisherigen Plänen entstehen. Für den Neubau und den Bestand gibt es ein gemeinsames Konzept der Wärmeversorgung. Zurzeit entwickelt die Wankendorfer gemeinsam mit der Stadt Lütjenburg dafür einen Bebauungsplan.

In den letzten Jahren investierte das Unternehmen rund 2,5 Millionen Euro in den Neubau von 15 Wohnungen in Lütjenburg. 264 Wohnungen wurden für 13 Millionen Euro saniert.

Wankendorfer und Stadt Lütjenburg eng verbunden

Die Verbindung zwischen dem Wohnungsbauunternehmen und der Stadt Lütjenburg ist besonders eng. Die Stadt hatte einst ihren eigenen Wohnungsbestand an die Wankendorfer verkauft.

Von den 402 Wohnungen in der Stadt sind 253 frei finanziert. Die Durchschnittsmiete beträgt bei ihnen 5,37 Euro pro Quadratmeter. Die 149 öffentlich geförderten Wohnungen werden im Durchschnitt zu einem Preis von 5,59 Euro pro Quadratmeter vermietet.

„Lütjenburg ist einer der Standorte der Wankendorfer an denen wir uns auch zukünftig mit Neubau- und Modernisierungsvorhaben für zeitgemäßen und bezahlbaren Wohnraum engagieren werden,“ so Ulrik Schlenz. „Hier und an den weiteren Kernstandorten werden wir im Rahmen unserer Portfoliostrategie zur Sicherung der Wohnbedürfnisse und zur Erreichung der Klimaziele des Unternehmens in noch größerem Umfang in Bauprojekte investieren.“

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