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Rendsburg-Eckernförde BTSV-Turnchef Horst-Dieter Wolter geehrt
Region Rendsburg-Eckernförde BTSV-Turnchef Horst-Dieter Wolter geehrt
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06:18 18.02.2019
Von Wolfgang Mahnkopf
Foto: Ehrung für fast 42-Jahre ehrenamtliches Engagement im Sportverein: Maike Wilken und Rainer Hinrichs (rechts) zeichnen Horst-Dieter Wolter aus.
Ehrung für fast 42-Jahre ehrenamtliches Engagement im Sportverein: Maike Wilken und Rainer Hinrichs (rechts) zeichnen Horst-Dieter Wolter aus. Quelle: Wolfgang Mahnkopf
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Büdelsdorf

Die Würdigung des ehrenamtlichen Einsatzes steht neben herausragenden sportlichen Leistungen im Mittelpunkt des Büdelsdorfer Stadtempfangs. Bürgervorsteherin Maike Wilken und Bürgermeister Rainer Hinrichs zeichneten am Freitagabend neun Menschen aus, die im gesellschaftlichen Bereich ehrenamtlich Außergewöhnliches geleistet haben. „Dieses Engagement zeichnet unsere Stadt aus und macht sie so liebenswert“, sagte die Bürgervorsteherin vor 230 Gästen.

Mitmachen beim BTSV bedeutet für Wolter "Lebensqualität"

Für Horst-Dieter Wolter bedeutet sein Wirken beim Büdelsdorfer TSV Lebensqualität. „Ich komme mit vielen Menschen höchst unterschiedlichen Alters zusammen, das ist erfrischend.“ Der 78-Jährige aus Rendsburg leitet seit Sommer 1977 ehrenamtlich die Turnabteilung und hat daran mitgewirkt, dass die Sparte durch den Aufbau von Kinderturnen, Mutter-und-Kind-Turnen, Frauengymnastik, Männergymnastik mit Volleyball, Leistungsturnen und Gesundheitssport und daraus resultierenden 410 Sportlern die größte Sparte im Verein ist.

Nachfolger für den Turn-Senior dringend gesucht

Begonnen hat Wolter im Jahre 1954 auf der Querflöte im Musikzug, dem er 23 Jahre angehörte. Beflügelt durch das Engagement seiner Frau Heike in mehreren Angeboten der Turnabteilung habe er im Sommer 1977 die unbesetzte Abteilungsleitung übernommen.Für Wolter sei es immer wieder erfrischend, die Kinder und Jugendlichen fröhlich und voller Begeisterung beim Sport zu erleben. „Sie halten mich jung“, sagt der 78-Jährige. Trotz aller positiven Begleiterscheinungen seiner ehrenamtlichen Tätigkeit – Wolter hätte am liebsten schon vor knapp zwei Jahren die Verantwortung in jüngere Hände übergeben. „Es hat sich niemand gefunden.“ An einer Nachfolge arbeitet er intensiv. Seine Ankündigung: „Spätestens in einem Jahr ist definitiv Schluss für mich.“

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