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Rendsburg-Eckernförde Betäubungsmittel in Zigarette: 14-Jähriger bricht zusammen
Region Rendsburg-Eckernförde

Betäubungsmittel in Zigarette: Jugendlicher bricht in Hohn zusammen

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15:41 29.11.2021
Von Marc R. Hofmann
Nach Einsatz in Hohn: Die Polizei warnt davor, von Fremden angebotene Zigaretten anzunehmen.
Nach Einsatz in Hohn: Die Polizei warnt davor, von Fremden angebotene Zigaretten anzunehmen. Quelle: imago/dpa/Patrick Seege
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Hohn

Ein 14-Jähriger ist in Hohn vermutlich Opfer einer perfiden Masche geworden: Ihm wurde von einem älteren Jugendlichen eine Zigarette angeboten, die nach ersten Erkenntnissen der Polizei mit einem Betäubungsmittel versetzt war.

Hohn: Jugendlicher bietet Zigarette mit Betäubungsmittel an

Um welche Substanz es sich dabei genau handelt, wird nach Angaben der Behörde noch ermittelt. Es sei jedoch davon auszugehen, dass es sich nicht „nur“ um Cannabis handelt. „Die Vorgehensweise ist neu“, sagt Kai Kröger aus dem Polizeibezirksrevier in Rendsburg.

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Wie die Polizei erst am Montag mitteilt, ereignete sich der Vorfall bereits am vergangenen Donnerstag, 25. November, gegen 13.30 Uhr in der Hauptstraße in Hohn. Dort bot ein älterer Jugendlicher dem Jungen ein Zigarette an, die dieser annahm und rauchte.

14-Jähriger raucht und bricht bewusstlos zusammen

Ihm wurde davon jedoch umgehend derart schlecht, dass er sich nur mit Unterstützung eines Mitschülers einige Häuser weiter schleppen und dort um Hilfe bitten konnte. „Dort brach der Junge zusammen und war kurzzeitig nicht ansprechbar“, so Kröger.

Beim Eintreffen des Notarztes soll er zumindest bedingt ansprechbar gewesen sein. Er wurde dennoch zur Behandlung in die Imland-Klinik nach Rendsburg gebracht und konnte das Krankenhaus erst am Abend wieder verlassen.

Verdächtiger ist vermutlich ebenfalls minderjährig

Der Tatverdächtige wird als etwa 17 Jahre alt mit dunklem, lockigen Haar beschrieben. Ein etwa gleichaltriger Jugendlicher soll ihn begleitet haben. Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Die Polizei warnt insbesondere Jugendliche davor, Zigaretten, Tabletten oder auch Pillen anzunehmen und zu konsumieren. Sie können illegale und die Gesundheit schädigende Substanzen enthalten.

KO-Tropfen auf Weihnachtsmarkt: Polizei dementiert

Unterdessen widersprachen die Beamten Meldungen in den sozialen Medien, dass auf dem Weihnachtsmarkt in Rendsburg KO-Tropfen verabreicht worden sein sollen. „Der Verdacht hat sich bislang nicht bestätigt“, so Kröger. Eine entsprechende Meldung hatte sich am Wochenende auf Facebook verbreitet.

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