Böllerverbot im Kreis Rendsburg-Eckernförde - hier gilt es
Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Anmelden
Rendsburg-Eckernförde Böllerverbot: So bereitet sich der Kreis Rendsburg-Eckernförde vor
Region Rendsburg-Eckernförde

Böllerverbot im Kreis Rendsburg-Eckernförde - hier gilt es

Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:34 29.12.2020
Von Sorka Eixmann
Der Verkauf von Pyrotechnik ist in diesem Jahr zwar verboten, das Abbrennen jedoch nicht. Aber es gibt wie in jedem Jahr Verbote - beispielsweise in einem 200-Meter-Radius von Reetdachhäusern oder Altenheimen.
Der Verkauf von Pyrotechnik ist in diesem Jahr zwar verboten, das Abbrennen jedoch nicht. Aber es gibt wie in jedem Jahr Verbote - beispielsweise in einem 200-Meter-Radius von Reetdachhäusern oder Altenheimen. Quelle: pixabay
Anzeige
Molfsee

Der Kreis Rendsburg-Eckernförde hat eine Allgemeinverfügung erlassen, die das Abbrennen von Feuerwerkskörpern in der Zeit vom 31. Dezember, 17 Uhr, bis 1. Januar 2021, 10 Uhr, an bestimmten öffentlichen Orten verbietet. Dazu gehören unter anderem Achterwehr (Wendehammer Poststraße), Bredenbek (Sportplatz), Felde (Dorfplatz, Edeka-Parkplatz, Umspannwerk), Krummwisch (Dörphus), Melsdorf/Ottendorf (Wendehammer zwischen Baumwiese und am Dorfteich, Parkplatz Feuerwehr), Quarnbek (Parkplatz Schule), Westensee (Parkplatz Bürgerhaus, Jugendherberge, Parkplatz an der Gaststätte und Grillplatz am See).

Lesen Sie auch: Wo Böllern an Silvester verboten ist

Auch in der Gemeinde Molfsee gibt es ein Abbrennverbot, das beim Kreis explizit aufgeführt wird: Gemeint ist der Bereich am Dorfanger - die Grünfläche befindet sich zwischen der L 318 (Hamburger Chaussee) und der Schulstraße neben dem Restaurant Catharinenberg. Aber das ist nicht alles, Jan Schaper vom Ordnungsamt in Molfsee weist in dem Zusammenhang daraufhin: "In allen Gemeinden des Amtes Molfsee ist das Abbrennen von Kleinfeuerwerken in einem Umkreis von 200 Metern von einem Reet gedeckten Haus oder anderen Brand gefährdeten Gebäude entfernt verboten ist." Auf der Homepage der Gemeinde und in den jeweiligen Bekanntmachungskästen sind alle Straßen und Orte detailliert aufgeführt, denn auch Altenheime oder Museen gehören dazu.

Der Newsletter der Holsteiner Zeitung

Alles Wichtige aus Rendsburg-Eckernförde und Neumünster. Jeden Montag gegen 17 Uhr im E-Mail-Postfach.

Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.

Feuerwerkskörper sind bei Menschenansammlungen verboten

Coronabedingt kommt noch eine weitere Information von Jan Schaper dazu. "Auf Straßen, Wegen und Plätzen sowie auf sonstigen Flächen, auf denen an Silvester und Neujahr mit verstärktem Personenaufkommen zu rechnen ist, dürfen Feuerwerkskörper nicht verwendet werden", betont Schaper und verweist auf die Verfügung vom Kreis. Verstöße können als Ordnungswidrigkeiten  geahndet werden, "Die örtliche Polizeistation wird Kontrollen durchführen."

Ähnlich sind die Vorgaben im Amt Flintbek. "Bei uns gilt auch die Landesverordnung", betont Verwaltungschef Olaf Plambeck. Und fügt hinzu: "Wir haben in Flintbek und auch im Amt Flintbek keine Knall-Hotspots, aber besonders das Thema Reetdach ist eines der wichtigsten." Das bedeutet im Klartext: "Zum Schutz der im Gemeinde- und Amtsgebiet liegenden Reetdachhäuser weisen wir auf die 200-Meter-Regel hin. Im Umkreis von 200 Metern dürfen pyrotechnische Gegenstände wie Kleinfeuerwerke oder Raketen nicht abgebrannt werden", so Plambeck.

Auch in Flintbek wird darauf hingewiesen, dass die örtliche Polizeistation Kontrollen durchführen wird.

Kerstin von Schmidt-Phiseldeck 29.12.2020
Sorka Eixmann 29.12.2020