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Rendsburg-Eckernförde Schülerbeförderung passt jetzt fast
Region Rendsburg-Eckernförde Schülerbeförderung passt jetzt fast
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20:27 24.06.2019
Von Cornelia Müller
Foto: ÖPNV-Konzept Kreis Rendsburg-Eckernförde: Kreisdirektor Martin Kruse (rechts) und Malte Nevermann, zuständig für die Planung, sind zufrieden, dass auch im Dänischen Wohld 80 Prozent der künftigen Schülerbeförderung in das neue, dichte Netz des öffentlichen Busverkehrs passt. Die Feinabstimmung für den Rest läuft. Das Amt wird auch weiter einige Schulbusse vorhalten.
ÖPNV-Konzept Kreis Rendsburg-Eckernförde: Kreisdirektor Martin Kruse (rechts) und Malte Nevermann, zuständig für die Planung, sind zufrieden, dass auch im Dänischen Wohld 80 Prozent der künftigen Schülerbeförderung in das neue, dichte Netz des öffentlichen Busverkehrs passt. Die Feinabstimmung für den Rest läuft. Das Amt wird auch weiter einige Schulbusse vorhalten. Quelle: Cornelia D. Mueller
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Gettorf

Laut Kruse laufen kreisweit nur noch in vier Ämtern Gespräche zwischen Kreis und Ämtern, die auch die Schülerbeförderung betreffen. "In den anderen zwölf Ämtern sind wir jetzt bereits in der Feinabstimmung des Verkehrskonzepts insgesamt."

Im Amt Dänischer Wohld mit drei Schulverbänden hatten Kruse und der mit den Planungen betraute Malte Nevermann vom Bereich Umwelt, Kommunal- und Ordnungswesen des Kreises in der Vorwoche ein Treffen mit dem Amt Dänischer in Gettorf.

Nur ein kleiner Teil der Schülerbeförderung im Dänischen Wohld ist offen

Kruse: "Dabei hat sich gezeigt, dass nun nur noch einen sehr kleiner Teil der künftigen Schülerbeförderung, die nach wie vor in der Verantwortung der Schulträger liegt, offen ist. Klar ist auch: Kein Grundschüler muss ab 2021 auf dem Weg zur Schule umsteigen, wenn er dann im öffentlichen Bus fährt."

Mit den Schulträgern sei der Kreis weiter zu den letzten Abstimmungen im Gespräch. Dabei spielt offenbar die Finanzierung des so genannten freigestellten Schülerverkehrs (reine Schulbusse) im Dänischen Wohld eine Rolle.

Bei Eltern, aber auch bei Kommunalpolitikern einzelner Gemeinden und im Amt gab es Sorge, dass die bisher ausgefeilte und im Vergleich zu anderen Regionen sehr komfortable Schülerbeförderung künftig Lücken aufweist. Schulelternbeiratsvertreter hatten das öffentlich kritisiert und Eltern aller Klassen darauf aufmerksam gemacht.

Kreis Rendsburg-Eckernförde bezahlt nur im Rahmen der Satzung für Schulbusse

"Wir hatten auch ein hilfreiches Gespräch mit dem Schulternbeirat der Isarnwohld-Schule Gettorf. Das, was das neue ÖPNV-Konzept ausmacht, was in Verantwortung des Kreises und was in der der Schulträger liegt, war nicht immer klar für Betroffene."

Der Dänische Wohld bekomme 2021 erstmals ein komplettes Busliniennetz, das zudem nahtlos an die Bahn in Gettorf angebunden wird. Fast alle Busse sollen im Ein- und zwei-Stunden-Takt verkehren. "Das ist die Sache des Kreises", schlüsselt Kurse auf. "Die Schülerbeförderung der Schulträger geht so weit wie möglich darin ein. Und weiterhin trägt der Kreis zwei Drittel dieser Kosten."

Das gelte auch für die wenigen trotzdem notwendige Schulbusse. "Allerdings wenden wir im Sinne der Gleichbehandlung ab 2021 auch im Wohld die kreisweite Satzung zur Schülerbeförderung anwenden." Danach ist Kinder etwa ein zwei Kilometer langer Fußweg zur Schule zumutbar und kein Schulbus notwendig.

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