Corona: Kreis Rendsburg-Eckernförde kontrolliert Cafés und Frisöre
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Rendsburg-Eckernförde Corona: Cafés und Frisöre kontrolliert
Region Rendsburg-Eckernförde Corona: Cafés und Frisöre kontrolliert
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16:34 18.03.2020
Von Tilmann Post
Ob zum Beispiel die Hinweise zum "richtigen" Händewaschen im Restaurant aushängen, haben Kontrolleure des Kreises Rendsburg-Eckernförde am Dienstag in Eckernförde, Büdelsdorf und Rendsburg geprüft. Weitere Stichproben sollen folgen.
Ob zum Beispiel die Hinweise zum "richtigen" Händewaschen im Restaurant aushängen, haben Kontrolleure des Kreises Rendsburg-Eckernförde am Dienstag in Eckernförde, Büdelsdorf und Rendsburg geprüft. Weitere Stichproben sollen folgen. Quelle: Kerstin v. Schmidt-Phiseldeck
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Eckernförde/Rendsburg

Die Kontrollen fanden am Dienstagvormittag in Eckernförde, Büdelsdorf und Rendsburg statt. Es wurde geprüft, ob die Auflagen der Allgemeinverfügung des Kreises Rendsburg-Eckernförde zum Verbot und zur Beschränkung von Kontakten in besonders öffentlichen Bereichen bei den Betrieben bekannt sind und erfüllt werden.

Bei 13 Restaurants, Cafés und Imbissen wurde überprüft, ob die vorgeschriebene Registrierung der Besucher erfolgt und Hinweise zur Hygiene aushängen. Zudem nahmen die Mitarbeiter ins Visier, ob ein Mindestabstand von zwei Metern zwischen den Tischen eingehalten wird und dass maximal 50 Prozent der zugelassenen Gästezahl erreicht wird.

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Positives Fazit nach Kontrollen in Eckernförde, Büdelsdorf und Rendsburg

Bei sieben Frisören, Fußpflege- und Kosmetiksalons erfolgte eine Überprüfung des Präventionskonzepts, der vorgeschriebenen Registrierung aller Kunden und dass ausreichende Möglichkeiten zur Händehygiene sichergestellt werden.

"Das Fazit der Überprüfung ist, dass die Unternehmen die Auflagen der Allgemeinverfügung im Großen und Ganzen wie angeordnet umgesetzt haben", teilte der Kreis mit. Es wurden kleine Mängel festgestellt, welche umgehend behoben werden.

Lesen Sie auch:  So reagieren Kieler Restaurant-Betreiber auf Corona-Auflagen.

Landrat: Corona-Auflagen "kein Papiertiger"

Unter anderem mussten in einem Imbiss die Tische ein wenig verschoben und in einem Frisörsalon die Liste der Kunden auch um eine Spalte für die aktuellen Kontaktdaten ergänzt werden. "In den nächsten Tagen ist eine weitere Kontrolle geplant", kündigt der Kreis an.

"Das Ergebnis ist sehr erfreulich. Es zeigt, dass es für unsere Maßnahmen ein großes Verständnis in der Bevölkerung gibt", sagte Landrat Rolf-Oliver Schwemer auf Nachfrage. Die Allgemeinverfügungen des Kreises "sind keine Papiertiger, sondern müssen in der Praxis gelebt werden", so Schwemer.

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