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Rendsburg-Eckernförde Raser sollen ausgebremst werden
Region Rendsburg-Eckernförde Raser sollen ausgebremst werden
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17:00 07.05.2019
Foto: Die Gemeinde Rumohr plant, ein Geschwindigkeitsmessgerät anzuschaffen.
Die Gemeinde Rumohr plant, ein Geschwindigkeitsmessgerät anzuschaffen.
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Rumohr

"Die Dorfentwicklung ist die Zukunft der Gemeinde", machte Vorsitzender Birger Sötje (KWG) im Bau-, Wege- und Umweltausschuss am Montagabend deutlich. In Sachen Ortsentwicklung hat sich die Gemeinde für die Unterstützung durch Stadtplanerin Kerstin Langmaack und ihr Büro in Lübeck entschieden. Die Auftaktveranstaltung ist für Mittwoch, 15. Mai, ab 19 Uhr in der Alten Schule in Rumohr geplant.

Kinder als Dorfdetektive

Danach stehen noch weitere Veranstaltungen an. "Wir planen am 22. Mai eine Kinderbeteiligung für Sechs- bis Zwölfjährige, die sich um 15 Uhr an der Alten Schule treffen", erklärte Sötje. Die werden als Dorfdetektive losgehen und ihre Sicht der Dinge erklären. "Am 5. Juni sind dann unsere Senioren dran, denn auch deren Meinung ist wichtig. Der Spaziergang beginnt ebenfalls um 15 Uhr an der Alten Schule", so Sötje.

Am Sonntag, 16. Juni, ab 10 Uhr treffen sich dann alle Interessierten, um in einer Bürgerwerkstatt ihre Ideen und Anregungen zu formulieren. Am 15. Oktober sollte der Abschlussbericht fertig sein, der bis zum 31. Oktober beim Das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR) eingereicht werden muss. Dort wird über die Förderung des Projektes entschieden.

Autos fahren zu schnell

Eines der Themen wird sicher auch die Verkehrssituation sein. "Wir hatten bereits während der Sitzung eine zum Teil emotionale Debatte, denn laut unseren Bürgern wird häufig in der Gemeinde zu schnell gefahren." Betroffen seien besonders Ortseingangsbereiche, "Wenn Autos von Schierensee oder Rotenhahn kommen, aber auch im Bereich Bornhorst haben Eltern Angst um ihren Nachwuchs", wusste Sötje.

Das Problem: Die L 255 ist als Landesstraße nicht für eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 50 km/h vorgesehen. "Das wurde uns bereits über eine Verkehrsschau signalisiert. Aber wir wollen gern etwas tun und haben uns für die Anschaffung eines Geschwindigkeitsmessgerätes ausgesprochen", betonte der Ausschussvorsitzende. 

Das Gerät kostet rund 3800 Euro und soll im kommenden Jahr angeschafft werden, das Votum im Bauausschuss war einstimmig.

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Von Sorka Eixmann

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