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Rendsburg-Eckernförde Stadtwerbung der tierischen Art
Region Rendsburg-Eckernförde Stadtwerbung der tierischen Art
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14:46 09.05.2018
Von Rainer Krüger
Foto: Eckernförde will etwas für den Erhalt der biologischen Vielfalt tun will. Daher stellt sie einer Imkerin geeignete Flächen für Bienenvölker zur Verfügung.
Eckernförde will etwas für den Erhalt der biologischen Vielfalt tun will. Daher stellt sie einer Imkerin geeignete Flächen für Bienenvölker zur Verfügung. Quelle: Matthias Balk/dpa
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Eckernförde

Möglich macht den künftigen Genuss die Aktion „Eckernförde kommt ins Schwärmen“. Stadtmanager Borgmann erklärte, dass Eckernförde auf diese Weise etwas für den Erhalt der biologischen Vielfalt tun will. „Die Häuser von heute haben weniger Grünflächen als früher. Dadurch gibt es weniger Blühpflanzen, die Bienen aufsuchen können“, erklärte er. Auf der Suche nach durchgehend anfliegbarem Bestand, hatte Hollenbach bei der Stadt angefragt. Die konnte ein Angebot machen: So gibt es jetzt sechs Völker an den Apfelbäumen am Eimersee, vier im UIZ, zwei an der Stadtgärtnerei und zwei weitere bei den Stadtwerken. „Eventuell werden weitere am Technologie- und Ökologiezentrum aufgestellt“, sagte Borgmann.

„Ich bin happy, dass ich nicht nach der Rapsblüte auf Standortsuche gehen muss“, sagte die Imkerin aus Boklund in der Gemeinde Owschlag. Dort hat sie noch weitere neun Körbe stehen. Borgmann betonte, dass Bienen ihrerseits den Bestand der Blumen erhalten, die sie bestäuben. Für Michael Packschies, Leiter der Naturschutzabteilung der Stadt, passt das Projekt gut zu Eckernförde: „Die Stadt ist schon sechs Jahre Mitglied im kommunalen Bündnis für biologische Vielfalt.“ Rief war auch sicher, dass die Insekten bei ihr gut gedeihen. „Wir haben in den vergangenen Jahren Völker hier gehabt. Und auch Wildbienen gibt es hier. Die Rote Mauerbiene habe ich dieses Jahr schon gesehen.“

Rainer Krüger 09.05.2018
09.05.2018
Kerstin von Schmidt-Phiseldeck 09.05.2018