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Rendsburg-Eckernförde Eine Schule voller Experimente
Region Rendsburg-Eckernförde Eine Schule voller Experimente
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19:04 17.02.2019
Von Kerstin von Schmidt-Phiseldeck
Foto: Sven Ronski bringt dem Nachwuchs eindrucksvoll das Prinzip der Autorotation nahe.
Was leuchtet denn da? Sven Ronski bringt dem Nachwuchs eindrucksvoll das Prinzip der Autorotation nahe. Quelle: Kerstin v. Schmidt-Phiseldeck
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Was ist das? Sausen da lila leuchtende außerirdische Lebensformen unter dem Dach der Pyramide umher? Nein – Sven Ronski, Vater von zwei Töchtern an der Schule, erklärt in der Aula auf eindrucksvolle Weise das Prinzip der Autorotation.

Die Natur macht es vor

Mit einem Gummiband schießen die Kinder dafür bunte Pfeile mit Flügeln und lila Licht in die Luft. Und die stürzen dann nicht ab, sondern schweben langsam drehend zu Boden.  „Autorotation“, erklärt der Vater. Die Flügelchen sorgen fürs Schweben – das kann man in der Natur bei Ahornsamen beobachten. Und die Menschen haben das nachgebaut: beim Hubschrauber, der auch nicht einfach abstürzt.

Schüler machen im Team Experimente

Überall in der Schule sind spannende Experimente aufgebaut. In kleinen Teams besuchen über 220 Grundschüler nach Lust und Laune verschiedene Stationen. Ausgedacht hat sich die Forschernacht Gerlinde Freyer, die an der Schule Heimat-, Welt- und Sachkunde unterrichtet. „Weil das Forschen im Unterricht viel Spaß macht und die Kinder begeistert sind“, erzählt sie. Aber man komme viel zu selten dazu.

Deshalb kam ihr die Idee, die Kompetenzen der Eltern zu nutzen. Diesmal sind es über 50 Eltern sowie Schüler verschiedener weiterführender Schulen, die bewährte, aber auch viele neue Experimente vorstellen - teils übrigens auch auf Englisch.

Mehr als ein "Wow"-Effekt

Die Teilnahme ist freiwillig – und bestimmt wie andere besondere Aktionen an der Schule unvergesslich! Auch an der Außenstelle in Stift gibt es übrigens zu einem anderen Termin eine Forschernacht. Wichtig ist Gerlinde Freyer, dass die Versuche anspruchsvoll sind und die Kinder mehr als einen einfach „Wow“-Effekt erleben. Deshalb führen sie über jedes absolvierte Experiment auch ein schriftliches Protokoll.

Der Funke springt über

Für jedes absolvierte Experiment bekommen die Kinder übrigens einen Streichholz. Die Hölzer werden am Ende des Abends zu einer Spirale geformt und feierlich angezündet – auf dass der Forscherfunke überspringt.

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