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Rendsburg-Eckernförde Senioren erleben moderne Medien
Region Rendsburg-Eckernförde Senioren erleben moderne Medien
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18:03 25.08.2015
Von Jan Torben Budde
Foto: Eröffneten die Erlebniswoche in der Fußgängerzone: Jutta Kock (Kreisseniorenbeirat), Thomas Grötsch (Handels- und Gewerbeverein), Rapsblütenkönigin Kimberley Litzner, Roland Lauterbach (Seniorenbeirat), Bürgermeister Jürgen Baasch und Manfred Schröter (Seniorenbeirat, von links).
Eröffneten die Erlebniswoche in der Fußgängerzone: Jutta Kock (Kreisseniorenbeirat), Thomas Grötsch (Handels- und Gewerbeverein), Rapsblütenkönigin Kimberley Litzner, Roland Lauterbach (Seniorenbeirat), Bürgermeister Jürgen Baasch und Manfred Schröter (Seniorenbeirat, von links). Quelle: Jan Torben Budde
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Gettorf

 Trotz aller technischer Innovationen fehlt angesichts dunkler Wolken und einer steifen Brise noch ein digitaler Draht nach oben. Wegen des tosenden Windes musste Roland Lauterbach, Vorsitzender des Seniorenbeirates, mit lauter Stimme sprechen: „Die Veränderungen, um die es geht, betreffen alle Lebensbereiche, und der Wandel vollzieht sich in unserer global vernetzten Welt sehr, sehr schnell.“ Einen kleinen Einblick sollte zum Start der Erlebniswoche ein „Markt der Medien“ geben, der im Ortszentrum aufgebaut war.

 Was wurde an den Ständen von Vereinen, Verbänden, Unternehmen und Verwaltung geboten? Ein paar Kostproben: Der Diakonieverein Dänischer Wohld erklärte den Besuchern digitale Blutdruck- und Blutzuckermessgeräte. „Die Ergebnisse können an Arzt oder Krankenhaus übermittelt werden“, erläuterte Pflegedienstleiter Christopher Lampe. Unterdessen präsentierte Johannes Abild von der DRK-Notrufzentrale in Heide eine Smartphone-App, womit im Ernstfall von unterwegs ein Notruf abgesetzt werden kann. Die Kieler Nachrichten stellten ihr digitales Angebot vor, informierten über die Zeitung in E-Paper-Form auf dem Tablet-PC. Und das Amt Dänischer Wohld erläuterte sein digitales Bürgerinformationssystem. Aber auch Online-Banking war ein Thema. „Viele Bürger müssen erst die Hemmschwelle überwinden“, sagte Ingrid Krause von der Eckernförder Bank.

 „Das vielfältige Programm ist nicht nur für Senioren interessant“, zeigte sich Jürgen Baasch begeistert. Als „hervorragend“ und „enorm“ bezeichnete der Bürgermeister das ehrenamtliche Engagement des Seniorenbeirates, der im kommenden Jahr neu gewählt werde. Auch Amtsdirektor Matthias Meins („fantastisch“, „sensationell“) sparte nicht mit Lob für die Erlebniswoche: „Es ist ein aktuelles Thema, denn ohne moderne Medien geht es nicht mehr.“ Anerkennung gab es zudem aus dem Kreisseniorenbeirat Rendsburg-Eckernförde. „Was Sie umgesetzt haben, ist faszinierend“, sprach Vorsitzende Jutta Kock den Gettorfer Kollegen ihre Bewunderung aus. Digitale Medien? Für die Nortorferin ein bedeutendes Thema: „Ehrenamtlich Tätige, die nicht fit in digitalen Medien sind, fallen schnell aus der Info-Kette heraus.“

 Informationen über die Möglichkeiten im Zeitalter von Smartphone, Tablet-PC und Internet liefert nun die Erlebniswoche. So gibt es in der Imland-Klinik Eckernförde einen Vortrag über Diagnose und Operationen mit digitaler Technik. Um Entwicklungen in Bildkunst und Musik geht es an einem multimedialen Kulturabend – für Unterhaltung sorgt derweil ein Medienquiz. Gottesdienst, Informationstechnik in der Medizin sowie Besuche bei Zeitungen und im Tierpark runden die Woche ab.

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