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Rendsburg-Eckernförde Spatenstich für DPD-Paketzentrum
Region Rendsburg-Eckernförde Spatenstich für DPD-Paketzentrum
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15:01 15.08.2018
Von Sven Janssen
Foto: Mit fast 42.000 Quadratmeter hat DPD (vorne) die größte Grundstücksfläche im Gewerbegebiet Rotenhof, die Grundfläche des neuen Paketsortierzentrums kann man schon gut erkennen.
Mit fast 42.000 Quadratmeter hat DPD (vorne) die größte Grundstücksfläche im Gewerbegebiet Rotenhof, die Grundfläche des neuen Paketsortierzentrums kann man schon gut erkennen. Quelle: Sven Janssen
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Melsdorf

„DPD ist das Trüffelschwein des Gewerbegebietes“, sagte Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer. Schon lange bevor die Verträge zwischen der Stadt und Melsdorf für das interkommunale Gewerbegebiet geschlossen waren, habe das Unternehmen Interesse gezeigt. „Das hat uns gezeigt, dass wir mit der Idee für das Gewerbegebiet richtig liegen“, sagte Kämpfer. Für die meisten Grundstücke sind die Verträge bereits unterschrieben, der Rest ist reserviert.

300 Arbeitsplätze entstehen in dem Paketzentrum

„Bis Ende des Sommers 2019 soll das neue Paketsortierzentrum stehen und der Betrieb starten“, sagte DPD-Geschäftsführer Thomas Ohnhaus. „Zeit ist das, was wir nicht haben, deshalb ist es auch kein fantasievoller Bau.“ 23 Millionen Euro investiere das Unternehmen am Standort. 300 Arbeitsplätze, viele davon als Teilzeitstellen, werde es geben, wenn das Paketsortierzentrum in drei bis fünf Jahren unter Volllast laufe.

Rotenhof ersetzt den Standort Schleswig

Im ersten Schritt würde der Neubau das bisherige Depot in Schleswig ersetzen, in dem derzeit 50 Menschen arbeiten. „Die Mitarbeiter bekommen alle das Angebot, nach Melsdorf zu wechseln, wenn Schleswig geschlossen wird“, sagte Ohnhaus. Zusätzlich solle Melsdorf Überkapazitäten aus Osterrönfeld, Lübeck und Norderstedt übernehmen und die Standorte entlasten. Der Standort sei ideal für den Paketdienstleister. „Die Nähe zu Kiel ist strategisch ebenso gut, wie die ideale Anbindung an die Autobahn“, begründete Ohnhaus die Entscheidung für Melsdorf.

Rund 40.000 Pakete sollen täglich umgeschlagen werden

Wenn Melsdorf in ein paar Jahren voll ausgelastet sei, würden rund 40.000 Pakete täglich umgeschlagen werden. 160 Zustellfahrzeuge würden dafür pro Tag im Einsatz sein, sagte der DPD-Geschäftsführer. Theoretisch sei auf dem Grundstück auch eine Reserve für eine zukünftige Erweiterung.

Für Melsdorfs Bürgermeisterin Anke Szodruch ist das Gewerbegebiet eine Erfolgsgeschichte. Die gesamte Fläche sei in kürzester Zeit vermarktet gewesen und man habe nicht einmal alle Interessenten bedienen können. Über eine Vergrößerung des Gewerbegebietes, nach Westen gebe es noch mögliche Flächen, wolle sie aber nicht nachdenken. „Melsdorf muss zuerst einmal dieses Gewerbegebiet verkraften

Sven Tietgen 15.08.2018
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