Gas-Alarm am Schulzentrum Eckernförde - Alle Schüler aus Klinik entlassen
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Rendsburg-Eckernförde Polizei weist Pfefferspray nach
Region Rendsburg-Eckernförde Polizei weist Pfefferspray nach
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13:42 30.11.2017
Von Tanja Köhler
Foto: Am Schulzentrum in Eckernförde wurde Pfefferspray versprüht.
Am Schulzentrum in Eckernförde wurde Pfefferspray versprüht. Quelle: Tilmann Post
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Eckernförde

1100 Schüler am Schulzentrum in Eckernförde sind am Montag von Feuerwehr und Polizei in Sicherheit gebracht worden, nachdem einige Kinder über massive Atemwegsprobleme geklagt hatten. 79 von ihnen mussten vom Rettungsdienst behandelt werden, acht Schüler kamen ins Krankenhaus. Jetzt konnte das Landeskriminalamt in Kiel nachweisen, dass Pfefferspray versprüht wurde. Die Untersuchung von Proben in Hamburg hatte nicht zur Identifizierung eines Stoffes geführt. Laut Polizeisprecher Sönke Hinrichs hatten die Beamten des Landeskriminalamts jedoch weitere Spurenträger sichergestellt. Welche das waren, sagte er mit Hinweis auf ermittlungstaktische Gründe nicht.

Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, sind mittlerweile alle Schüler aus dem Kranknehaus entlassen worden. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei zum Verursacher dauern noch an. Das gestalte sich wegen der Größe des Schulzentrums Süd schwierig, so Hinrichs. Dort befinden sich die Jungmannschule und die Peter-Ustinov-Schule mit zusammen knapp 1700 Schülern unter einem Dach.

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