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Rendsburg-Eckernförde Aktivregion Eckernförder Bucht: Jeder darf bei der Geldvergabe mitreden
Region Rendsburg-Eckernförde

Geld zu vergeben: Jetzt sollen Bürger in Eckernförde mitreden

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12:37 16.11.2021
Von Cornelia Müller
Matthias Meins, Vorsitzender der Aktiv-Region Eckernförder Bucht (rechts), und Regionalmanager Dieter Kuhn laden die Bürger ein, sich bei der Online-Befragung an der inhaltlichen Ausrichtung des Förderprogramms zu beteiligen.
Matthias Meins, Vorsitzender der Aktiv-Region Eckernförder Bucht (rechts), und Regionalmanager Dieter Kuhn laden die Bürger ein, sich bei der Online-Befragung an der inhaltlichen Ausrichtung des Förderprogramms zu beteiligen. Quelle: Cornelia D. Mueller
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Eckernförde

Über die Vergabe der EU-Mittel zur Stärkung der Regionen entscheiden die Aktiv-Regionen. Es geht um viel Geld. Nun sollen die Menschen vor Ort mitbestimmen, was damit passieren soll.

Der Verein Aktiv-Region Eckernförder Bucht ist für die Ostseestadt, die Gemeinden Altenholz, Altenhof, Windeby, Goosefeld sowie die Gemeinden der Ämter Dänischer Wohld, Dänischenhagen und Hüttener Berge zuständig. Sie alle sind Mitglieder in dem Verein. Ihre gewählten Vertreter stimmen darüber ab, was und wer nach den für jede mehrjährige Förderperiode neu aufgestellten Regeln, die auch europaweit vorgegeben werden, und regional gesetzten Schwerpunkten eine Finanzspritze bekommen soll. Wer einen Zuschuss haben will, muss ihn natürlich beantragen und das passende Vorhaben detailliert präsentieren.

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Immer muss auch die Öffentlichkeit etwas von einem solchen Projekt haben. Das Vorhaben soll zudem in die ländliche Region passen, ihr Vorteile bringen, das Typische und Besondere stärken und möglichst auch noch weitere Aktivitäten anstoßen oder andere Breitenwirkung haben.

CO2 einsparen ist in der Region Eckernförde ein Schwerpunkt

„Die neue Förderperiode 2023 bis 2027 beginnt bald. Wir möchten, dass die Bürger vorab mitreden“, erläutern Dieter Kuhn, Geschäftsführer und Regionalmanager der Aktivregion Eckernförder Bucht, und der Vorsitzende Matthais Meins, der Amtsdirektor im Dänischen Wohld ist. „Daher haben wir einen Online-Fragebogen aufgelegt, den man ab Dienstag, 16. November, auf unserer Homepage abrufen und ausfüllen kann. Es gibt ihn auch zum Ausdrucken. Dann sendet man ihn per Post an uns.“

Hier sehen Sie Bilder von einigen Förderprojekten der Aktivregion.

Die Bürger, die sich beteiligen, arbeiten durch ihre Antworten an der „Lokalen Entwicklungsstrategie“ für die nächste Zukunft der Region Eckernförder Bucht mit. Workshops wären aufgrund der aktuellen Corona-Lage kaum möglich. So viel schickt die Aktivregion schon voraus: Einer der Schwerpunkte soll in der Zukunft sein, Projekte zu fördern, die einsparen helfen.

Auch die Kommunen erhalten Fragebögen, die laut Regionalmanager bereits fleißig ausgefüllt werden. Kuhns Appell an alle: „Wenn Sie mitmachen, können Sie Ihre Ideen und Anregungen für die Zukunft der Aktivregion Eckernförder Bucht einbringen und zugleich die Entwicklungsthemen Ihrer Region mitzugestalten.“

Beate König 15.11.2021
Christoph Rohde 15.11.2021