Golf-Club Altenhof erhält Öko-Zertifikat „Golf & Natur“ in Silber
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Rendsburg-Eckernförde Altenhof: Golf-Club hat Öko-Zertifikat
Region Rendsburg-Eckernförde

Golf-Club Altenhof erhält Öko-Zertifikat „Golf & Natur“ in Silber

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17:19 23.04.2021
Von Rainer Krüger
Auf dem Platz des Golf-Clubs Altenhof wird erfolgreich versucht, Sport und Umweltschutz unter einen Hut zu bringen. Als Bestätigung dafür übergab Gunther Hardt (von rechts) die Silber-Stufe des Ökozertifikats „Golf & Natur“ des Deutschen Golf-Verbands an den Platzbeauftragten Peter Finck, Chef-Greenkeeper Kai Schmuck und Präsident Jürgen Thede.
Auf dem Platz des Golf-Clubs Altenhof wird erfolgreich versucht, Sport und Umweltschutz unter einen Hut zu bringen. Als Bestätigung dafür übergab Gunther Hardt (von rechts) die Silber-Stufe des Ökozertifikats „Golf & Natur“ des Deutschen Golf-Verbands an den Platzbeauftragten Peter Finck, Chef-Greenkeeper Kai Schmuck und Präsident Jürgen Thede. Quelle: Rainer Krüger
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Altenhof

Um Sportbetrieb und Umweltschutz gedeihlich zu verbinden, hat sich der Golf-Club Altenhof (GCA) in den vergangenen Monaten höheren Anforderungen gestellt. Das Engagement wurde belohnt. Der gut 800 Mitglieder zählenden Verein erhielt die Silber-Stufe des Öko-Zertifikats „Golf & Natur“ des Deutschen Golf-Verbands (DGV). Als Leiter des DGV-Arbeitskreises für Biodiversität übergab Gunther Hardt die Urkunde mit der dazugehörigen Flagge an GCA-Präsidenten Jürgen Thede, Vize-Präsidenten Martin Borchert und Platzwart Peter Finck.

Golfsport im Einklang mit Umweltschutz, Landschaftspflege, Energieeffizienz sowie Arbeitssicherheit 

Seit 2013 setzt sich der Verein dafür ein, den Golfsport mit Umweltschutz, Landschaftspflege, Energieeffizienz sowie Arbeitssicherheit in Einklang zu bringen. Denn damals bekam der GCA das Bronze-Zertifikat und ließ es im Zwei-Jahres-Rhythmus erneuern. Doch für den Silber-Standard wurde nochmals zugelegt. „Es wurde eine neue Wildblumenfläche angelegt“, nannte Hardt eine Verbesserung. Thede, Club-Manager Fynn Andresen und Chef-Greenkeeper Kai Schmuck machten deutlich, wo das große Naturschutzpotenzial liegt.

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Golf-Club Altenhof (GCA) strebt Gold-Zertifizierung an

„Von insgesamt 78 Hektar sind nur 35 Hektar Spielfläche“, verdeutlichte Thede die Verhältnisse auf der 18-Loch-Anlage. „Hier gibt es ganz unterschiedliche Biotoptypen – Magerrasen ebenso wie Solitärbäume und Totholzflächen“, beschrieb Hardt die nun erneut ausgezeichneten Verhältnisse auf dem Platz. Denn gerade die Diversität sorge für Artenreichtum. Dabei sah er Altenhof als Teil eines größeren Zusammenhangs. „63 Golfplätzen in Schleswig-Holstein wirken wie Trittsteine für das Erhalten bedrohter Arten.“ Seine Aussage: „Das Zertifikat bestätigt in Altenhof eine ordnungsgemäße nachhaltige umweltgerechte Betriebsführung.“ Dazu gratulierte den GCA-Verantwortlichen auch Altenhofs Bürgermeister und Golfer Siegfried Brien. Geht noch mehr? „Natürlich streben wir die Gold-Zertifizierung an“, sagte Thede.

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Was dafür getan werden könnte, verriet Hardt. „Beispielsweise können Biotopflächen für die Jugendarbeit mit Tafeln gekennzeichnet werden. Und das Aufstellen eines Insektenhotels würde die Umweltbildung verbessern.“

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