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Rendsburg-Eckernförde Großer Andrang beim E-Auto-Test
Region Rendsburg-Eckernförde Großer Andrang beim E-Auto-Test
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08:31 23.06.2019
Von Rainer Krüger
Foto: Gudrun Dorow warb mit Probefahrten im Renault Zoe für die Idee eines E-Autos als Dörpsmobil. Harald Hendus nahm das Angebot gern wahr.
Gudrun Dorow warb mit Probefahrten im Renault Zoe für die Idee eines E-Autos als Dörpsmobil. Harald Hendus nahm das Angebot gern wahr. Quelle: Rainer Krüger
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Schwedeneck

Der Hintergrund: Der Verein plant das Anschaffen eines E-Autos als Dörpsmobil. Die Gemeinde Schwedeneck würde einen Renault Zoe als Mitglied leasen. Der Dörpsmobil-Verein würde das Vermieten nach dem Carsharing-Prinzip regeln.

„Heute wollen wir für die Elektromobilität und so auch fürs Dörpsmobil werben“, so Dorow. Und das gelang. Direkt zum Aktionsstart um 11 Uhr am Feuerwehrhaus im Ortsteil Surendorf nahm Harald Hendus aus dem Ortsteil Dänisch Nienhof auf dem Fahrersitz Platz. „Ich bin neugierig, denn ich bin jetzt noch kein E-Auto gefahren“, sagte er. „Vermutlich werde ich mir eher ein E-Auto kaufen, als dem Verein beizutreten. Aber die Dörpsmobil-Idee finde ich gut. Dass der Verein jetzt ein Modell mit 400 Kilometer Ladereichweite haben will, ist richtig, damit auch längere Fahrten möglich sind“, fand er.

Neue Mitglied für den Dörpsmobil-Verein

Nicht nur der Renault Zoe – eine Leihgabe vom Autohaus Lüdtke in Eckernförde - durfte ausprobiert werden. Als zweites E-Auto stand ein Hyundai Kona zur Verfügung. Es stammte von Hans-Walter Riewers. Beim Blick unter die Haube zeigte der Dänisch Nienhofer zur Überraschung mancher Besucher nicht nur die Batterie für den E-Motor, sondern auch eine herkömmliche Autobatterie. „Die wird für das Radio und anderes benötigt“, erläuterte er. Riewers war am Sonnabend als 26. Mitglied frisch in den Dörpsmobil-Verein eingetreten. „Ich mache es aus reinem Idealismus, denn ich finde die Idee gut“, sagte er.

Dorow informierte, wie es ums Projekt steht. Momentan hake es noch bei der Registrierung des Vereins. Das Amtsgericht Kiel sei mit Satzung noch nicht zufrieden. „Mit Bürgermeister Sönke-Peter Paulsen werde ich dort ein Gespräch führen, um nötige Änderungen zu klären“ so Dorow. Für die geplante Ladestation an der Ecke Seestraße/Eckernförder Straße laufe noch das Verfahren. Die E-Tankstelle wird von der Gemeinde finanziert.

Außerdem: Tag der offenen Tür der Ortswehr 

Der E-Auto-Test war an den Tag der offenen Tür der Ortswehr Surendorf angehängt. Mit Vorführungen und Kinderspielen warben die 30 Aktiven für den Beitritt. „Wir haben einen Altersdurchschnitt von 48 Jahren. Da ist klar, dass wir Neueintritte brauchen, um die Einsatzfähigkeit zu erhalten“, sagte Schriftwart und Mitorganisator Christian Nagel. „Wir liegen aber noch über der Mindestgröße von 27 Aktiven“, so Wehrführer Heinfried Ahrens. Im Rahmen des Aktionstages präsentierte Nagel Werbeflyer für die Ortswehr (Auflage 3000) und Feuerwehrkugelschreiber (Auflage 9000). „Wir hatten 200 Besucher. Ein Junge will der Jugendwehr in Dänischenhagen beitreten und mit drei Surendorfern werden wir Gespräche über eine Mitgliedschaft führen“, bilanzierte Nagel die Aktion. 

Frank Scheer 22.06.2019
Rainer Krüger 22.06.2019
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