Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Anmelden
Rendsburg-Eckernförde Gewerbeflächen sind gefragt
Region Rendsburg-Eckernförde Gewerbeflächen sind gefragt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
07:13 05.04.2019
Von Frank Scheer
Foto: Ende Mai werden die Erschließungsarbeiten im interkommunalen Gewerbegebiet Bordesholm/Brügge abgeschlossen sein. Ab Montag wird die Kreisstraße voll für den Verkehr gesperrt. Die neue Abbiegespur sowie die Trassen im Gebiet selbst werden asphaliert.
Ende Mai werden die Erschließungsarbeiten im interkommunalen Gewerbegebiet Bordesholm/Brügge abgeschlossen sein. Ab Montag wird die Kreisstraße voll für den Verkehr gesperrt. Die neue Abbiegespur sowie die Trassen im Gebiet selbst werden asphaliert. Quelle: Frank Scheer
Anzeige
Brügge/Bordesholm

Momentan laufen in dem interkommunalen Gewerbegebiet die Vorbereitungen für die Asphaltierung. Die Kreisstraße in Richtung Reesdorf wird um eine Linksabbiegespur zum Gewerbegebiet verbreitert. Ab Montag, 8. April, wird die Straße für 14 Tage voll für den Fahrzeugverkehr gesperrt.

Im Herbst feiert das erste Unternehmen Einweihung

Im Oktober wird mit dem Bordesholmer Unternehmen Rohrsanierung Jensen das erste Unternehmen im neuen Gewerbegebiet an der Landesstraße 49 seinen Betrieb aufnehmen – vor vier Jahren hatte Firmenchef Stefan Jensen, wie berichtet, kritisiert, dass die Kommune expansionswilligen Betrieben, die im Ort bleiben wollen, in puncto Gewerbeflächen keine Perspektive böte.

Neue Gewerbegebietsplanung gibt es nicht

„Ich bin froh, dass wir den Betrieb halten konnten“, sagte Bürgermeister Ronald Büssow (SPD). Aber bereits vor der Fertigstellung Ende Mai zeichnet sich ab, dass die Nettogewerbefläche von 5,2 Hektar mittelfristig schnell verkauft sein wird. Und die Planung eines neuen Gewerbegebiets, dessen Realisierung Amtsdirektor Heinrich Lembrecht bereits im vergangenen Jahr mehrmals angemahnt hatte, ist noch nicht angeschoben worden.

Bordesholm könnte sich Gebiet mit Hoffeld vorstellen

Büssow könnte sich aber rechtzeitige Planungen mit der Nachbargemeinde Hoffeld vorstellen, um nicht wieder in die Verlegenheit zu geraten, erweiterungswilligen Betriebe kein Gewerbeland bieten zu können. Im Landesentwicklungsplan ist an der Landesstraße 49 ein Areal für die wirtschaftliche Entwicklung vorgesehen.

Inklusive Grunderwerb, Planung und Ausgleichsflächen werden in die Erschließung der 6,7 Hektar großen Fläche 3,67 Millionen Euro investiert. Das Land fördert das Gebiet mit 1,64 Millionen Euro. Der Mindestquadratmeterpreis liegt bei 32 Euro.

Immer informiert: Nachrichten aus der Region Rendsburg

Christoph Rohde 05.04.2019
Cornelia Müller 04.04.2019
Wolfgang Mahnkopf 04.04.2019