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Rendsburg-Eckernförde Kaiserwetter zur Kronshagen-Schau
Region Rendsburg-Eckernförde Kaiserwetter zur Kronshagen-Schau
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15:17 11.06.2016
Von Torsten Müller
Foto: Auch die Einradgruppe des TSV Kronshagen begleitete den Umzug.
Auch die Einradgruppe des TSV Kronshagen begleitete den Umzug. Quelle: Torsten Müller
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Kronshagen

Kaiserwetter: Bei der seit 2003 etwa alle zwei Jahre veranstalteten Schau des Gewerbes sowie der Vereine und Organisationen ist die Sonne am blauen Himmel traditioneller Gast. Anders als vor zwei Jahren winkten viele Kronshagener dem Menschen- und Autocorso vom Straßenrand zu. Der Umzug startete erstmals vom Sportzentrum am Suchsdorfer Weg – etwas verspätet, weil der Linienbus 71 vorgelassen werden musste. Vorneweg der neue Bürgermeister Ingo, Bürgervorsteher Bernd Carstensen (beide CDU) sowie GHK-Vorsitzender Hauke Petersen und Stellvertreter Christoph Klahn.

Hier finden Sie Bilder von der Kronshagen-Schau.

Angeführt vom Osdorfer Spielmannszug folgten die Einrad- und Gymnastikgruppe des TSV, die Feuerwehr, DRK, Versorgungsbetriebe sowie die Oldtimer-Parade von Firmen und Privatiers, darunter Dirk und Sina Kreutzberger im Kleinsten: dem roten Vignale Gamine, einem 50 Jahre alten Mini-Cabrio mit nur 26 PS.  Mit 422 PS protzte dagegen der schicke Ford Mustang GT, der meist verkaufte Sportwagen des vergangenen Jahres.

Den Umzug vom Suchsdorfer Weg über Kieler Straße und Kopperpahler Allee verfolgten viele Kronshagener vom Straßenrand. „Der Umzug ist diesmal länger und die Stimmung besser. So etwas macht viel Spaß“, sagten Karen und Hellmut Fischer. „Kronshagen ist eine tolle Gemeinde, richtig zum Wohlfühlen“, sagte Birgit Melson begeistert. Eine Samba-Gruppe empfing die Marschierer mit heißen Rhythmen am Bürgerhaus. 

„Aus der Kronshagen-Schau ist längst ein Volksfest geworden. Darauf bin ich stolz“, betonte der GHK-Vorsitzende bei der Eröffnung. Er dankte dafür, dass die mittlerweile sechste Schau, die unter besonderen Bedingungen entstand, von so vielen Helfern unterstützt worden sei. „Hut ab vor eurer Veranstaltung“ lobte Wilfried Minich, Vorstandsmitglied des Güstrower Gewerbevereins. Zusammen mit Jens Hamann stattete er der Partnergemeinde einen Besuch ab, obwohl Güstrow gleichzeitig das Stadtfest feierte.

„Ich bin so was von nervös und gespannt“, gestand Hauke Petersen in Anbetracht des Song-Contests. Die Kronshagener entscheiden am Abend selbst über den besten Beitrag. Es gibt aber auch eine vierköpfige Jury aus den Neu- und Altbürgermeistern Ingo Sander und Uwe Meister sowie den Kronshagener Musik-Spezialisten Claus Merdingen und Florian Bunke.  

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