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Rendsburg-Eckernförde Land bewilligt 1,5 Millionen Euro Förderung für Moorweg in Bordesholm
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Land bewilligt 1,5 Millionen Euro-Förderung für Moorweg in Bordesholm

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15:03 29.12.2021
Von Frank Scheer
Der Moorweg in Bordesholm, hier ein Bild aus dem Sommer, soll ab Februar saniert werden. Insgesamt sollen die Bauarbeiten 3 Millionen Euro kosten und im Spätsommer 2023 fertig sein.
Der Moorweg in Bordesholm, hier ein Bild aus dem Sommer, soll ab Februar saniert werden. Insgesamt sollen die Bauarbeiten 3 Millionen Euro kosten und im Spätsommer 2023 fertig sein. Quelle: Frank Scheer (Archiv)
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Bordesholm/Kiel

Der als Schulweg stark genutzte Moorweg in Bordesholm soll sicherer werden – unter anderem sind 1,5 Meter breite Schutzstreifen für Radfahrerinnen und Radfahrer geplant. Das Verkehrsministerium in Kiel hat in dieser Woche den 50-prozentigen Zuschuss des Landes genehmigt, wie Verkehrsminister Bernd Buchholz in einer Pressemitteilung bekannt gab. Die Kosten des Gesamtprojekts, das im Februar 2022 beginnen soll, betragen drei Millionen Euro.

Die Gemeindevertretung hat den Auftrag im November an die Firma HIB-infra vergeben. Hinter dem Kürzel steht das Unternehmen Holsteiner Infrastruktur & Betonbau. Der Betrieb wurde 2012 unter dem Namen Krebs Infrastruktur gegründet und hat seinen Sitz im Donaubogen 3 im Industriegebiet Süd in Neumünster. Bürgermeister Ronald Büssow (SPD) freute sich über die Zuschussgewährung. „Der vorzeitige Baubeginn war bereits genehmigt worden, nun haben wir auch die Sicherheit.“

4700 Fahrzeuge täglich auf dem Moorweg in Bordesholm

 Den Bordesholmer Moorweg nutzen neben Schülern und anderen Fußgängern sowie Radfahrern täglich rund 4700 Pkw und Lkw. Die Planung der Gemeinde Bordesholm sieht vor, den Verkehrsraum zwischen motorisiertem und nicht motorisiertem Verkehr neu aufzuteilen. Der Radverkehr soll künftig in beiden Fahrtrichtungen auf der Fahrbahn auf einem 1,5 Meter breiten Schutzstreifen geführt werden, was zu einer Gesamtfahrbahnbreite von 7,50 Metern führt. Der Gehweg auf der Nord- und Westseite wird inklusive eines Sicherheitsstreifens rund zwei Meter breit. Auf der Süd- und Ostseite wird der Gehweg bei einer Breite von 1,5 Metern belassen.

 Die Bauarbeiten in dem knapp zwei Kilometer langen Abschnitt sollen bis Spätsommer 2023 laufen. Im November hatte die Gemeinde die betroffenen Anlieger bei Versammlungen informiert. Weiträumige Umleitungen werden über die Landesstraßen 49 sowie 318 und die Bahnhofstraße beschildert.

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