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Rendsburg-Eckernförde Machbarkeitsstudie für das Herrenhaus
Region Rendsburg-Eckernförde Machbarkeitsstudie für das Herrenhaus
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12:41 04.03.2019
Von Kerstin von Schmidt-Phiseldeck
Foto: Soll die Gemeinde das Herrenhaus erwerben? Dazu gibt es eine Machbarkeitsstudie.
Für das Herrenhaus Stift wird nun die Machbarkeitsstudie über die Städtebauförderung angeschoben. Es geht um die Idee, das Gebäude für einen Euro zu erwerben und öffentlich zugänglich zu machen. Dafür könnte der Investor seine Baupläne im Park umsetzen. Quelle: Ulf Dahl
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Altenholz

Projektleiter Daniel Kreutz von der Big Städtebau erläuterte im Bauausschuss, dass zunächst der städtebauliche Rahmenplan erstellt wird. Dieser legt Grundsätzliches für die Gestaltung des Ortszentrums fest. Dabei geht es nicht nur um das Gebiet der neuen Stifter Mitte, die im Fokus des Städtebaulichen Wettbewerbs stand, sondern um das gesamte Sanierungsgebiet. Zudem soll nun die Machbarkeitsstudie für das Herrenhaus erstellt werden.

Idee: Herrenhaus öffentlich zugänglich machen

Ausgangspunkt dafür war der Vorschlag, den CDU, AWG und FDP im August 2018 vorgestellt hatten: Die Gemeinde solle das Stifter Herrenhaus für einen Euro erwerben und öffentlich zugänglich machen. Dafür könnte der Investor hinten im Park, wie gewünscht, sechs Mehrfamilienhäuser bauen. Auch für das Apothekengrundstück gibt es bereits Bauideen, die noch mit dem Rathaus abgestimmt werden. Ziel sei eine zügige Realisierung der Bebauung.

Bürger werden beteiligt

Geplant ist nach der Erarbeitung des Entwurfs für den Rahmenplan eine Öffentlichkeitsbeteiligung sowie die Vorstellung in den politischen Gremien. Andreas Piltz (CDU) erinnerte daran, dass es zu den Ideen für die neue Ortsmitte ja auch kritische Stimmen gibt. Er fragte: „Erfolgt die Rahmenplanung auf Grundlage des Entwurfs mit der Verschwenkung?“

Vorarbeiten fließen ein

Big-Projektleiter Daniel Kreutz erläuterte, dass die Rahmenplanung erst jetzt beginne. Man greife dabei auf den Wettbewerb und die vorbereitenden Untersuchungen zurück. Das Wettbewerbsergebnis müsse nicht 1:1 umgesetzt werden – aber man starte auch nicht mit einem weißen Blatt Papier.

Bewerbung für Stift-Süd

Nach Angaben von Bürgermeister Carlo Ehrich (SPD) hat Altenholz auch „gute Chancen“, mit dem direkt angrenzenden Gebiet „Stift-Süd“ in das Städtebauförderungsprogramm Soziale Stadt aufgenommen zu werden. Das sichere der Gemeinde Fördergelder, um Missstände zu beseitigen. Dies sei unter anderem beim Schulzentrum interessant, denn ein möglicher Rück- und Aufbau könnte über das Programm gefördert werden. Der Bauausschuss empfahlt, sich für die Soziale Stadt zu bewerben.

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