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Rendsburg-Eckernförde Minentaucher mit weniger Nachwuchsorgen
Region Rendsburg-Eckernförde Minentaucher mit weniger Nachwuchsorgen
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17:49 17.10.2018
Von Christoph Rohde
Foto: Sie haben es geschafft: 20 Kilometer Laufen und zehn Kilometer Schwimmen liegen hinter den sieben Minentauchern.
Sie haben es geschafft: 20 Kilometer Laufen und zehn Kilometer Schwimmen liegen hinter den sieben Minentauchern. Quelle: Christoph Rohde
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Eckernförde

Mit Signalraketen wurden Mittwoch sieben Neulinge begrüßt. Sie hatten einen harten Tag hinter sich: 20 Kilometer Geländelauf mit „sportlichen Unterbrechungen“ und anschließend zehn Kilometer Schwimmen in der Ostsee vom Truppenübungsplatz Ludwigsburg bis zum Marinestützpunkt Eckernförde. Erschöpft aber glücklich stiegen die Sieben am Nachmittag aus dem Wasser. Noch zwei Lehrgänge, dann können sie sich das begehrte Sägefisch-Abzeichen an die Brust heften.

"Wir brauchen jeden Einzelnen von ihnen"

„Wir freuen uns über jeden Einzelnen von ihnen“, gratulierte Meißel als Kommandeur des Seebataillons, zu dem die Minentaucher gehören. „Und wir brauchen jeden Einzelnen von ihnen“, weiß er um die Nachwuchs-Problematik, die trotz steigender Zahlen noch nicht überwunden ist. Inzwischen sind die Einstiegs-Voraussetzungen für angehende Minentaucher etwas abgesenkt worden, dafür wurde das Training intensiviert.

Fitness und Teamfähigkeit sind Voraussetzungen

Minentaucher absolvieren zunächst eine halbjährige Basisausbildung. Dann können sie eine zweijährige Bootsmann-Ausbildung mit weiteren Lehrgängen anschließen. Neben körperlicher und mentaler Fitness ist Teamfähigkeit bei ihnen gefragt. Denn sie operieren meist als Gruppe. Vielseitigkeit vom professionellen Tauchen bis zur Kampfmittelbeseitigung im Wasser und an Land prägen ihr Berufsbild.

Kerstin von Schmidt-Phiseldeck 17.10.2018
Sven Janssen 17.10.2018