Nach Unfällen auf B503 bei Altenholz: War es ein versuchtes Tötungsdelikt?
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Rendsburg-Eckernförde War es ein versuchtes Tötungsdelikt?
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12:57 19.10.2018
Foto: Die B503 wurde für sechs Stunden gesperrt. Ursache waren drei Unfälle, die ein 69-Jähriger verursacht haben soll.
Die B503 wurde für sechs Stunden gesperrt. Ursache waren drei Unfälle, die ein 69-Jähriger verursacht haben soll. Quelle: Tilmann Post (Archiv)
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Kiel/Altenholz

Knapp sechs Stunden war die B503 am 30. Juni 2018 zwischen Altenholz und Dänischenhagen komplett gesperrt. Ein Auto hatte drei andere Fahrzeuge touchiert. Vier Unfallbeteiligte kamen mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus - unter ihnen der 69-jährige Unfallverursacher.

Zeugen werden gesucht

Knapp einen Monat nach dem Unfall sucht die Kieler Kriminalpolizei nach Zeugen des Unfalls. Der Verdacht: Es könnte sich bei der Unfallserie um ein versuchtes Tötungsdelikt handeln.

Insbesondere werden die Ersthelfer gesucht, die sich um den Fahrer des Mercedes Sprinter gekümmert haben. Sie könnten wichtige Angaben zum Sachverhalt machen. Hinweise nehmen die Beamten unter der Rufnummer 0431/160 3333 entgegen.

Das ist am 30. Juni 2018 auf der B503 passiert

Rückblick: Der 69 Jahre alte Fahrer eines roten Mercedes Sprinter mit einem Wohnmobil-Aufbau war gegen 15.30 Uhr auf der Auffahrt zur B 503 in Dänischenhagen zunächst auf einen VW Kastenwagen aufgefahren, so dass dieser von der Fahrbahn abkam.

Anschließend setzte er seine Fahrt in Richtung Kiel fort und touchierte einen Renault Twingo, der ebenfalls von der Fahrbahn abkam. Auch hier setzte der Mann seine Fahrt fort und fuhr rund zwei Kilometer weiter auf einen VW Up auf. Dabei kam der 69-Jährige von der Fahrbahn ab.

Unfallverursacher kam ins Krankenhaus

Der 69-Jährige erlitt schwere Verletzungen, die im Krankenhaus behandelt werden mussten. Die beiden Insassen des VW Kastenwagens blieben unverletzt. Die drei Insassen des Twingo und des Up erlitten schwere Verletzungen.  Sie kamen zur Behandlung ins Krankenhaus.

Von KN-online