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Rendsburg-Eckernförde Nachwuchs für die Eckernförder Beliebung
Region Rendsburg-Eckernförde Nachwuchs für die Eckernförder Beliebung
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20:22 19.06.2019
Von Tilmann Post
Foto: Drei „Zwölfer“: Arne Metzger, Sönke Rix und André Eigenberz (von links) genießen es, einmal im Ratssaal die Kalkpfeife zu entzünden - das gehört zur Tradition bei der Eckernförder Beliebung.
Drei „Zwölfer“: Arne Metzger, Sönke Rix und André Eigenberz (von links) genießen es, einmal im Ratssaal die Kalkpfeife zu entzünden - das gehört zur Tradition bei der Eckernförder Beliebung. Quelle: Tilmann Post
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Eckernförde

Beim Trinken ertönte der lautstarke Sprechchor der Gildebrüder im Saal: „He schafft dat, he schafft dat nich“. Die neuen Mitglieder sind Klaus Witzig, Nicholas Reimann, Leander Reisert, Mattis Möller, Jan Harder, Stephan Wülfling, Holger Schadt und Martin Schott. Zudem wurden Herdi-Marita Knigge, Aimee Strötzel und Anke Büll aufgenommen.

Beim Empfang zuvor im Ratssaal mit Bürgermeister Jörg Sibbel und Bürgervorsteherin Karin Himstedt zeigte sich Öllermann Klaus-Peter Holst zufrieden: „Wir schaffen es immer wieder, junge Mitglieder in unseren Reihen aufzunehmen.“ Der Beliebung gehören 300 Bürger an.

Eckernförder Beliebung gilt als "stille Gilde"

Ehren-Öllermann Arnold Metzger, seit mehr als 50 Jahren Mitglied, betonte: „Der Zusammenhalt der Gilden in Eckernförde ist unsere Stärke.“ Die Beliebung gilt als „stille Gilde“, weil sie ohne Märsche durch die Stadt und Königsschießen auskommt.

Sie war vor 390 Jahren gegründet worden, um jedem Mitglied ein christliches Begräbnis zu sichern. Noch heute gibt es bei Todesfällen einen Zuschuss von 350 Euro.

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