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Rendsburg-Eckernförde Bunte Allianz will Bürger entlasten
Region Rendsburg-Eckernförde Bunte Allianz will Bürger entlasten
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12:02 08.06.2018
Von Hans-Jürgen Jensen
Foto: Den Straßenzug  Werner-Preuß-Hof/Dr.-Eckener-Straße/Graf-Zeppelin-Straße läßt die Stadt Rendsburg zurzeit ausbauen.
Den Straßenzug  Werner-Preuß-Hof/Dr.-Eckener-Straße/Graf-Zeppelin-Straße läßt die Stadt Rendsburg zurzeit ausbauen. Quelle: Hans-Jürgen Jensen
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Rendsburg

Dass die Stadt künftig nicht mehr bei den Bürgern kassiert, soll die neue Ratsversammlung in ihrer ersten Sitzung am Dienstag beschließen.

Das neue Bündnis „Bunte Allianz“ aus CDU, Grünen, SSW und FDP will die umstrittene städtische Satzung entsprechend zum 1. August ändern.

Genug Stimmen dafür hat die Allianz. Schon vor den Kommualwahlen zeichnete sich in Rendsburg eine politische Mehrheit ab.

765.000 Euro blieben den Bürgern

Als erstes würden nach einer Aufstellung der Stadtverwaltung die Anlieger des Straßenzugs Werner-Preuß-Hof/Dr.-Eckener-Straße/Graf-Zeppelin-Straße profitieren.

Diesen lässt die Stadt zurzeit ausbauen. Sie rechnet mit 765.000 Euro an Einnahmeverlusten. Das Geld bliebe auf den Konten der Anlieger.

Weitere Einnahmeverluste von rund 3,1 Millionen Euro würden der Stadt nach einer Rechnung des Rathauses bis Ende 2021 entstehen.

Sie will bis dahin unter anderem die Baustraße, die Kollunder Straße und einen Teil der Königinstraße ausbauen lassen.

Rathaus warnt

Selbst wenn das Land einen Großteil der Verluste durch mehr Geld im Rahmen des Finanzausgleichs ausbügeln würde, bliebe der klammen Stadt ein jährlicher Einnahmeverlust von 550.000 Euro, warnt das Rathaus.

Dass Kommunen auf Anliegerbeiträge verzichten können, hat die Jamaika-Koalition im Landtag möglich gemacht.