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Rendsburg-Eckernförde Kreishafen erwartet "Cap San Diego"
Region Rendsburg-Eckernförde Kreishafen erwartet "Cap San Diego"
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18:46 12.06.2018
Von Hans-Jürgen Jensen
Foto: Die "Cap San Diego" bei der Einlaufparade im Hamburger Hafen.
Die "Cap San Diego" bei der Einlaufparade im Hamburger Hafen. Quelle: Markus Scholz, dap
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Rendsburg

Die 159 Meter lange "Cap San Diego" ist der größte, fahrtüchtige Museums-Frachter der Welt und das letzte noch erhaltene Schiff einer Serie von sechs in Hamburg Anfang der 1960er Jahren gebauten schnellen Stückgutfrachtern. Diese fuhren bis Ende 1981 hauptsächlich nach Südamerika.

Ziel: Kieler Woche

Seit 2003 ist die "Cap San Diego" maritimes Denkmal und schwimmendes Hotel. Ihren Liegeplatz hat sie an Überseebrücke in Hamburg. Mehrmals im Jahr bricht das Schiff mit bis zu 500 Passagieren zu Museumsfahrten auf.

Diesmal geht es durch den Nord-Ostsee-Kanal zur Kieler Woche und den Hansetagen nach Rostock. Auf der Fahrt dahin legt die "Cap San Diego" am Sonnabend, 16. Juni, einen Zwischenstopp im Rendsburger Kreishafen ein, bestätigte Betriebsleiter Dieter Daxenberger am Dienstag.

Wende in der Kanalweiche

Die "Cap San Diego" fährt zunächst an Rendsburg vorbei in die Kanalweiche bei Schacht-Audorf und dreht dort mit Schlepper-Hilfe in Richtung Hamburg. Das Schiff macht voraussichtlich gegen 18 Uhr Höhe Eisstübchen im Kreishafen fest. Es bleibt über Nacht. Die Feuerwehr begrüßt es mit Wasserfontänen.

Drehen mit Schlepper-Hilfe

Das Drehmanöver ist nötig, damit die Passagiere über eine Gangway an der Steuerbordseite von Bord gehen können. Schlepper-Hilfe beim Drehen ist nötig, weil das Schiff keine Bugstrahlruder hat.

Beste Sicht und Parkverbot

Vor dem Eisstüchen ist die beste Sicht auf das Schiff. In dem Bereich ist dann Parkverbot, damit Platz für die Gangway ist.

WFG informiert

Vor zwei Jahren legte die "Cap San Diego" das letzte Mal im Kreishafen an - mit zweistündiger Verspätung.

Über die genaue Ankunftszeit am Sonnabend informiert die Wirtschaftsförderungsgesellschaft WFG auf ihrer Facebook-Seite. Informationen gibt es auch auf der Internetseite des Schiffspositionsdienstes Vesseltracker.

Hans-Jürgen Jensen 13.06.2018
Tilmann Post 12.06.2018
Sven Tietgen 12.06.2018