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Rendsburg-Eckernförde Scheck für zehn neue Operationssäle
Region Rendsburg-Eckernförde Scheck für zehn neue Operationssäle
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13:14 17.12.2018
Von Hans-Jürgen Jensen
Foto: Aus den 1970er Jahren stammen die Operationssäle in der Rendsburger Imland-Klinik. Sie sind zu klein.
Aus den 1970er Jahren stammen die Operationssäle in der Rendsburger Imland-Klinik. Sie sind zu klein. Quelle: Ralf Kumstel
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Rendsburg

Vorbereitende Bauarbeiten für den zweigeschossigen Anbau begannen bereits. Die neuen Operationssäle sollen Ende 2019/Anfang 2020 in Betrieb gehen. Der gesamte Anbau mit Ärztezimmern, sterilem Bereich, großem Aufwachraum mit 24 Plätzen und Nebenräumen soll im Jahr 2022 fertig sein.

Land, Kreise und Städte zahlen

Das von Garg übergebene Geld decke die gesamten Kosten ab. Es stammt aus Mitteln des Krankenhausfinanzierungsgesetzes. Diese bringen das Land sowie die Städte und Kreise jeweils zur Hälfte auf. Nach Gargs Worten stehen in diesem Jahr rund 100 Millionen Euro zur Verfügung.

48 Quadratmeter große Säle

Im Operationsbereich war es nach Angaben der Klinik zu eng geworden. So sei der kleinste Saal nur 18 Quadratmeter groß. Künftig hätten alle Säle 48 Quadratmeter. Der neue Anbau ist eines der größten Vorhaben seit Bestehen der Klinik, die 1979 eingeweiht wurde.

"Wir wissen, wofür wir das tun"

Die Arbeiten seien eine organisatorische Herausforderung, hieß es. "Wir müssen alle die Zähne zusammenbeißen, wir wissen ja, wofür wir das tun", sagte Dr. Andreas Kirchmann, Chefarzt der Anästhesie und Koordinator des Vorhabens.

Jährlich 8000 Operationen

Mit dem alten Operationsbereich im Erdgeschoss der Imland-Klinik in der Lilienstraße kam das Haus an seine Kapazitätsgrenzen. Die Zahl der Eingriffe steige Jahr für Jahr um fünf bis zehn Prozent auf inzwischen 8000. Der Trend setze sich fort, meinte Dr. Hans-Markus Johannsen, der kaufmännische Geschäftsführer. Er erwarte keinen Einbruch der Zahlen während der Bauarbeiten, erklärte Dr. Andreas Kirchmann.

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