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Rendsburg-Eckernförde Speere im Hafenbecken
Region Rendsburg-Eckernförde Speere im Hafenbecken
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07:03 02.10.2018
Foto: Wie groß ist die Gefahr? Im Strander Hafen ragen unter Steg 6 noch Reste der alten Spundwand aus dem Wasser. Kosten und Möglichkeiten der Beseitigung sollen geprüft werden.
Wie groß ist die Gefahr? Im Strander Hafen ragen unter Steg 6 noch Reste der alten Spundwand aus dem Wasser. Kosten und Möglichkeiten der Beseitigung sollen geprüft werden. Quelle: Jan Torben Budde
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Strande

Wie Speere ragten besagte Reste aus dem Wasser, warnte Fraktionsvorsitzender Ulrich Kauffmann. Als Grund gaben die Liberalen in ihrem Antrag an, dass das Metall der alten Spundwand mittlerweile stark korrodiert sei. „Wir sehen da eine Gefahr, gerade beim Übergang zwischen Boot und Steg“, erklärte der Gemeindevertreter. Zur Dokumentation hatte die FDP ihrem Antrag entsprechende Fotos beigelegt. Beim Spaziergang durch den Strander Hafen sind die Spundwandreste unter Steg 6 tatsächlich kaum zu übersehen.

Eine akute Gefahr sah Thomas Behrenbruch (SPD) allerdings nicht. „Es muss schon sehr unglücklich laufen, dass man sich dort aufspießt“, winkte der Gemeindevertreter mit Blick auf die Lage unterhalb von Steg 6 ab. Er verwies zudem darauf, dass dieser ohnehin in absehbarer Zeit saniert werden solle. „Wenn man aber an Bord eines Segelschiffs unglücklich ausrutscht, könnte etwas passieren“, gab Jörn Clahsen (FDP) zu bedenken. Es habe zumindest schon einen Fall gegeben, der gerade noch glimpflich ausgegangen sei, so Kauffmann.

Im Raum stand, dass die vorzeitige Beseitigung der Spundwandreste laut einer Schätzung rund 60000 Euro koste. Aber wie geht es jetzt weiter? Abwarten bis zur Sanierung von Steg 6 oder die Spundwandreste doch lieber früher entfernen lassen? Laut einem mehrheitlichen Beschluss der Gemeindevertretung soll das Amt Dänischenhagen nun Möglichkeiten und Kosten für deren Beseitigung ermitteln.

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Von Jan Torben Budde

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