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Rendsburg-Eckernförde Markierung für Osdorfs Risiko-Kreuzung
Region Rendsburg-Eckernförde Markierung für Osdorfs Risiko-Kreuzung
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16:17 01.07.2019
Von Cornelia Müller
Foto: Fehlende Fahrbahnmarkierung und Radwegabgrenzung an der Kreuzung Hauptstraße/Weberberg und Noerer Straße/Gildeweg: Das Land ließ die Gemeinde zu lange warten. Jetzt handelt Osdorf auf eigene Rechnung. Der Radweg wird hier rot beschichtet. Die Stopplinie fehlt bisher auch.
Fehlende Fahrbahnmarkierung und Radwegabgrenzung an der Kreuzung Hauptstraße/Weberberg und Noerer Straße/Gildeweg: Das Land ließ die Gemeinde zu lange warten. Jetzt handelt Osdorf auf eigene Rechnung. Der Radweg wird hier rot beschichtet. Die Stopplinie fehlt bisher auch. Quelle: Cornelia D. Mueller
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Osdorf

Diese aufgrund der mangelnden Markierung risikoreiche Kreuzung im Ortskern von Osdorf passieren zahlreiche Radler, darunter in der Schulzeit viele Kinder. Die Grundschule mit Nachmittagsbetreuung ist nicht weit entfernt.

Fahrzeuge, die vom Gildeweg oder der Norer Straße kommen, müssen an der stark befahrenen Stelle stoppen. Doch die ergänzende weiße Linie zum Stoppschild ist seit langem verblichen. Die gestrichelte Radwegmarkierung sowie das Fahrradsymbol sind nur noch bruchstückhaft zu erahnen.

Am 2. Juli kommen die Straßenbauer nach Osdorf

„Das wird anders, und zwar ab sofort“, hat Bürgermeister Helge Kohrt (SPD) zugesagt. „Am Dienstag, 2. Juli, rückt das Baustellenteam an.“ Dabei ist nicht nur er verärgert. Allen  Kommunalpolitikern und den Bürgern stößt die Situation an der nicht gerade ungefährlichen Kreuzung und in der Hauptstraße schon länger sauer auf. 

Die vorfahrtberechtigte Ortsdurchfahrt ist eine Landesstraße, nämlich die L 45. Folglich müsste auch das Land für die Ausbesserung sorgen. Zum Aufgabenbereich des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein gehört auch die Unterhaltung der Landesstraßen.

Landesbetrieb Straßenbau sieht keine Dringlichkeit

Kohrt: „Wir haben das angemahnt, aber nichts passiert. Das hat wohl keine Priorität beim Landesbetrieb. Jetzt organisieren und zahlen wir eben selbst.“ Etwa mehr als 3000 Euro muss Osdorf dafür berappen.

Die Gemeinde hatte auch beim Land abgefragt, ob der Radweg an dieser Stelle zwecks besserer Sichtbarkeit rot beschichtet würde. Da gab es gleich die Absage. Nun lässt die Gemeinde den roten Streifen für die Radler in Eigenregie mit aufbringen.

Gern hätte die Lokalpolitiker auch die gesamte Hauptstraße als Tempo-30-Zone gesehen. das wurde bei der Verkehrsaufsicht nicht genehmigt. Nur am Weberberg gilt die Beschränkung. Allerdings hat die Gemeinde Geschwindigkeitsmesstafeln aufgestellt, die motorisierte Fahrer mahnen. 

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