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Segeberg Gericht verhandelt im November
Region Segeberg Gericht verhandelt im November
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07:00 13.03.2018
Von Gerrit Sponholz
Foto: Die A20 endet bislang bei Bad Segeberg. Gegen die weiteren Bauabschnitte bei Bad Segeberg und bei Bad Bramstedt gibt es Widerstand.
Die A20 endet bislang bei Bad Segeberg. Gegen die weiteren Bauabschnitte bei Bad Segeberg und bei Bad Bramstedt gibt es Widerstand. Quelle: Carsten Rehder
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Bad Segeberg

Für diese Strecke von der A7 bei Bad Bramstedt bis Wittenborn liegt zwar seit Mitte 2017 ein Planfeststellungsbeschluss vor, also eine Baugenehmigung. Doch Privatleute, Klein Gladebrügge und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hatten dagegen geklagt.

Das Bundesverwaltungsgericht hat nun die Termine für die mündliche Verhandlung festgelegt: Dienstag, 6. November, mit Fortsetzung eventuell am Mittwoch, 7. November. Vorsorglich wurden die Prozessbeteiligten gebeten, sich auch Montag, 5. November, freizuhalten.

Weiter Probleme mit Südumgehung Bad Segeberg

Noch langwieriger sind die Bemühungen des Landes für Abschnitt 3, die Südumgehung Bad Segeberg. Das Bundesverwaltungsgericht hatte im Jahr 2013 den Klagen unter anderem von Klein Gladebrügge gegen Abschnitt 3 stattgegeben. Die Richter hatten gefordert, die Planer müssten erst südlichere Alternativtrassen genauer prüfen. Außerdem sei der Fledermausschutz zu verbessern.

Vorgesehen ist nach bisheriger Planung unter anderem der Bau einer mächtigen Brücke, direkt am nördlichen Ortsrand von Klein Gladebrügge und an Bad Segeberg vorbei. Klein Gladebrügge fürchtet neben der Störung des Landschaftsbildes auch Lärm und Abgase. Das Land will deshalb während einer Einwohnerversammlung am Montag, 19. März, Ideen für besseren Schutz der Anlieger vorstellen. Es fährt groß auf: mit Minister Buchholz und allen wichtigen Projektleitern.

Sondierungsgespräche mit Naturschützern

Parallel führt das Land auch Sondierungsgespräche mit den A20-kritischen Naturschutzverbänden. Eine Lösung gibt es dem Vernehmen nach bislang aber nicht. 

Einar Behn 12.03.2018
Uwe Straehler-Pohl 12.03.2018