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Segeberg Neue Jugendhausleiterin hat viel vor
Region Segeberg Neue Jugendhausleiterin hat viel vor
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12:00 15.03.2019
Von Harald Becker
Foto: Die neue Sülfelder Jugendhaus-Leiterin Alina Pagel (von links) hofft mit Bürgermeister Karl-Heinz Wegner, Schulverbandsvorseherin Doris Pleß und Christian Jahns (Mitglied im Sozial- und Kulturausschuss) auf einen erfolgreichen Neustart der gemeindlichen Jugendarbeit.
Die neue Sülfelder Jugendhaus-Leiterin Alina Pagel (von links) hofft mit Bürgermeister Karl-Heinz Wegner, Schulverbandsvorseherin Doris Pleß und Christian Jahns (Mitglied im Sozial- und Kulturausschuss) auf einen erfolgreichen Neustart der gemeindlichen Jugendarbeit. Quelle: Harald Becker
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Sülfeld

Im Dezember hatte der frühere Jugendhaus-Leiter Olaf Köppen nach Meinungsverschiedenheiten mit der Gemeinde um Auflösung seines Vertrages gebeten. Damals fühlten sich einige Jugendliche von der Kommunalpolitik nicht richtig wahrgenommen. Die Probleme eskalierten, als Olaf Köppen und die Jugendlichen von der vorübergehenden Schließung des Jugendhauses und temporären Umnutzung als Raum für eine Kindergarten-Gruppe erst über die Eltern der Kindergarten-Kinder erfuhren.

„Der Kindergarten platzt aus allen Nähten. Wir bauen dort jetzt an. Die zusätzlichen Räumlichkeiten werden allerdings erst im August zu nutzen sein“, erklärte Bürgermeister Karl-Heinz Wegner. Deshalb müssen die Jugendhaus-Aktivitäten für einige Monate in zwei nicht genutzten Klassenräume der alten Schule stattfinden. Außerdem sei die Gemeinde mit dem Konzept des Jugendarbeiters unzufrieden gewesen.

Drei Bewerber gab es für die Stelle

Aus drei Bewerbern wurde nun Alina Pagel ausgewählt. Die Bad Segebergerin legt in diesen Tagen ihr Pädagogik-Masterdiplom an der Uni Kiel ab. Jugendarbeit ist ihr nicht fremd. Im Verein Jugend und Kulturarbeit (VJKA) im Kreis Segeberg hat sie schon an mehreren Projekten mitgewirkt. Die in der Vergangenheit teilweise fehlende Kommunikation will Alina Pagel abstellen: „Die Jugendlichen werden mit eingebunden. Ebenso mit dem Bürgermeister und dem Sozial- und Kulturausschuss wird es ein Miteinander geben. Die von mir geplanten Aktivitäten müssen auch gewünscht sein.“

Ebenfalls wird Alina Pagel am Schulstandort Sülfeld als Schulsozialarbeiterin tätig werden. Ihre Arbeitszeit beträgt 31 Stunden – 18 Stunden im Jugendhaus und 13 Stunden als Schulsozialarbeiterin. „Die Schulsozialarbeit wird vom Schulverband bezahlt. Ob die Stundenzahl erhöht wird, werden wir noch diskutieren“, sagte Schulverbandsvorsteherin Doris Pleß zu.

Uwe Straehler-Pohl 14.03.2019
Gerrit Sponholz 14.03.2019