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Segeberg Nach 16 Jahren wieder Etat-Überschuss
Region Segeberg Nach 16 Jahren wieder Etat-Überschuss
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06:10 13.11.2018
Von Einar Behn
Foto: Seit Jahren schon steht die Sanierung der Schäferberg-Sportanlage auf der Agenda. 2019 soll die Arbeiten nun in Angriff genommen werden.
Seit Jahren schon steht die Sanierung der Schäferberg-Sportanlage auf der Agenda. 2019 soll die Arbeiten nun in Angriff genommen werden. Quelle: Anna Maria Persiehl
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Bad Bramstedt

Schon in den letzten beiden Jahren hatte sich die Haushaltslage der Stadt gebessert. Zwar waren alle Haushaltspläne defizitär, doch am Jahresende verblieb bereits seit 2013 durch Verschiebungen von Bauvorhaben und höheren Steuereinnahmen ein Überschuss. Das Jahr 2019 startet nun von vornherein mit einem eingeplanten Überschuss von 149.000 Euro. Das hatte es in der gesamten 18-jährigen Amtszeit von Kütbach nur 2002, dem ersten von ihm vorgelegten Haushalt, gegeben. Seitdem überstiegen die geplanten Ausgaben regelmäßig die Einnahmen. Besonders dramatisch war es in der ersten Dekade seiner Amtszeit, in die auch die Banken- und Finanzkrise fiel. Nur mit Sonderzuweisungen des Landes konnte sich die Stadt über Wasser halten.

Gute Konjunkturlage auch in Bad Bramstedt

Mittlerweile ist die gute Konjunkturlage auch in Bad Bramstedt angekommen. Die Steuereinnahmen sollen 2019 abermals steigen. Sie werden dann knapp 15 Millionen Euro betragen. Auch in den Folgejahren rechnet Stadtkämmerer Gerhard Jörck mit weiter steigenden Einnahmen, auch wenn die Prognosen für Bund und anderes aussehen. Das Gewerbegebiet Süd soll im nächsten Jahr erschlossen und besiedelt werden. Das lässt auf zumindest stabile Gewerbesteuereinnahmen hoffen. Das anhaltende Einwohnerwachstum bringt zudem mehr Einkommenssteuer und Schlüsselzuweisungen in die Kasse der 14.600-Einwohnerstadt.

149.000 Euro werden voraussichtlich erwirtschaftet

Insgesamt soll Bad Bramstedt in 2019 Einnahmen aus Steuern, Abgaben und wirtschaftlichen Beteiligungen von fast 27 Millionen Euro erzielen, aber 149000 Euro weniger ausgeben. Einige dicke Brocken sind dennoch unter den Ausgaben, beispielsweise die Sanierung der Leichtathletik-Sportanlagen am Schäferberg. Auch eine neue Ernst-Friedrich-Harm-Brücke soll endlich gebaut werden.  Beide Projekte sind für das Städtebauförderprogramm angemeldet worden, wodurch die Stadt nur ein Drittel der Kosten übernehmen muss. Gleiches gilt für das Feuerwehrhaus. Hier sind 500.000 Euro für den Grundstückskauf eingeplant.

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