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Segeberg Grundschule bekommt einen Fahrstuhl
Region Segeberg Grundschule bekommt einen Fahrstuhl
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07:00 08.08.2018
Von Uwe Straehler-Pohl
Foto: Hier vor das bestehende Treppenhaus könnte ein neues inklusive Fahrstuhl gebaut werden. Der zweite stellvertretende Bürgermeister Holger Altenscheid (links) und Bürgermeister Torsten Klinger sahen sich die Örtlichkeiten an.
Hier vor das bestehende Treppenhaus könnte ein neues inklusive Fahrstuhl gebaut werden. Der zweite stellvertretende Bürgermeister Holger Altenscheid (links) und Bürgermeister Torsten Klinger sahen sich die Örtlichkeiten an. Quelle: Uwe Straehler-Pohl
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„Den Antrag, einen Fahrstuhl zu errichten, habe ich bereits vor fünf Jahren gestellt“, so Bernd Konrad. Eigentlich war sich die Gemeindevertretung auch einig, dass er realisiert werden soll. „Dann haben wir die Pläne aber zu Gunsten anderer Projekte wie der Erneuerung des Wasserwerkes zurückgestellt“, erklärt der Planungs- und Maßnahmenausschusses, Bernd Konrad (CDU. Nun soll der Fahrstuhlbau aber endlich los gehen.

Zwei Varianten für einen Fahrstuhlbau kommen in Frage. Die einfachere Lösung wäre, einen Fahrstuhlschacht außen an die Schule anzubauen und das Treppenhaus so zu belassen wie es ist. Das bedeute aber, dass behinderte, auf den Fahrstuhl angewiesene Kinder, außerhalb des Gebäude ein- und aussteigen müssten. Ihre nicht behinderten Mitschüler hingegen könnten das Treppenhaus innerhalb des Gebäudes nutzen, um von einem Geschoss in das andere zu gelangen. „Die Planer haben uns davon abgeraten, damit Menschen mit Behinderung nicht ausgegrenzt werden“, erklärt Bernd Konrad.

Wohin mit dem Fahrstuhl?

Die Alternative wäre, das Treppenhaus samt Fahrstuhl an das Gebäude anzubauen. „Die alten Treppen würden verschwinden, die Aufgänge mit Betonplatten verschlossen“, beschreibt Bernd Konrad diese Variante. Dadurch würde in der Schule auch Platz frei werden. Der Haken daran: Die Variante ist rund doppelt so teuer wie ein einfacher, außen angesetzter Fahrstuhlschacht.

Bürgermeister Torsten Klinger (CDU) sagte: „Wir erwarten Ende September eine Entscheidung über die Zuschusshöhe.“ Dann müsse die Gemeindevertretung entscheiden, welche Variante gebaut wird. „Es ist bei einem Kostenrahmen von 840.000 Euro für die teure Variante natürlich ein Unterschied, ob wir nur 50 Prozent oder die Höchstförderung von 90 Zuschuss bekommen.“

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