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Segeberg Kaltenkirchens Bürgermeister Hanno Krause mit Corona in Isolation
Region Segeberg

Kaltenkirchens Bürgermeister Hanno Krause seit Silvester mit Corona in Isolation

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15:39 10.01.2022
Von Sylvana Lublow
Bürgermeister Hanno Krause hat Corona - und sendet ein Selfie aus der Isolation. Die Geschäfte im Rathaus laufen aber weiter. Krause arbeitet im Homeoffice.
Bürgermeister Hanno Krause hat Corona - und sendet ein Selfie aus der Isolation. Die Geschäfte im Rathaus laufen aber weiter. Krause arbeitet im Homeoffice. Quelle: Sylvana Lublow / Privat
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Kaltenkirchen

Seit Silvester ist Kaltenkirchens Bürgermeister Hanno Krause mit einer Covid-Infektion in Isolation. Dem Verwaltungschef geht es soweit gut. Er hatte nur einen leichten Schnupfen, etwas Reizhusten und Halsschmerzen. „Den milden Verlauf habe ich meinen drei Impfungen zu verdanken“, ist sich Krause sicher. Seine Auffrischungsimpfung hatte er im Herbst erhalten. Um welche Corona-Variante es sich bei ihm handelt, habe er aber noch nicht erfahren.

PCR-Test noch an Silvester durchgeführt

Wo sich Krause angesteckt haben könnte, wisse er nicht. „Ich bin ja täglich mit vielen Menschen zusammen.“ Deshalb teste er sich auch fast täglich. So wie an Silvester: „Ich hatte einen Schnelltest gemacht und dann waren da zwei Balken“, erzählt er KN-Online. „So ein Mist“, sei sein erster Gedanke gewesen. Er habe dann gleich noch einen zweiten Test gemacht, „weil ich ja keine Symptome hatte“, aber auch dieser schlug an. Am Silvestertag an einen PCR-Test zu kommen, stellte sich dann als schwierig heraus. „Ich habe überall angerufen, ohne Erfolg. Dann half mir unser örtlicher DRK-Ortsverein und ich konnte in Quickborn auf dem Marktplatz einen PCR-Test durchführen lassen“, so der Bürgermeister.

13 Kontaktpersonen mussten in Quarantäne

Das Ergebnis erhielt er erst am 2. Januar: Positiv. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich auch schon die ersten Erkältungssymptome eingestellt. „Aber ich habe kein Fieber, keine grippeähnlichen Symptome. Nur eine leichte Erkältung.“ Seine Silvesterfeierlichkeiten musste er absagen. „Zum Glück habe ich ganz liebe Nachbarn, die mich gleich gefragt haben, ob sie für mich einkaufen sollen“, erzählt Krause.

Versorgt ist er also. Und auch die Arbeit geht weiter für den Verwaltungschef: „Ich kann alles über Video- oder Telefonkonferenzen erledigen.“ Wichtige Außentermine übernimmt der Erste Stadtrat Dieter Bracke. „Der Zeitpunkt ist außerdem recht günstig. Im Moment gibt es noch kaum Sitzungen.“

Krause „3G-Mensch“: geimpft, getestet und genesen

Dreizehn Kontaktpersonen von Krause mussten in Quarantäne, davon drei Verwaltungsangestellte. Eine Kollegin hatte ebenfalls ein positives PCR-Testergebnis, alle anderen zwölf blieben negativ. Auswirkungen auf die Arbeit im Rathaus habe das aber nicht. „Alle können im Homeoffice arbeiten“, sagt Krause, dessen Isolation vom Tag des PCR-Tests an 14 Tage dauert. Am kommenden Sonnabend darf er die Isolation wieder verlassen. „Aber nur bei negativen Tests und wenn ich komplett symptomfrei bin“, betont der Verwaltungschef. Er habe zwischenzeitlich schon ein paar Schnelltests gemacht – alle negativ.

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Krause: „Ich kann nur appellieren, dass sich auch geimpfte und geboosterte Personen regelmäßig testen sollten. Denn auch mit drei Impfungen kann man sich mit Corona infizieren und es weitertragen.“ Er selbst nennt sich jetzt scherzhaft einen „3G-Mensch“ – geimpft, getestet und (bald) genesen.

Nicole Scholmann 10.01.2022
Nicole Scholmann 10.01.2022