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Segeberg Peter Orloff kommt mit Kosaken-Chor
Region Segeberg Peter Orloff kommt mit Kosaken-Chor
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20:39 23.11.2018
Von Sylvana Lublow
Foto: Peter Orloff (vorn, 3. von links) war zunächst als Schlagersänger und Texter erfolgreich, bevor er in den 90er-Jahren sich dem Schwarzmeer-Koaken-Chor anschloss.
Peter Orloff (vorn, 3. von links) war zunächst als Schlagersänger und Texter erfolgreich, bevor er in den 90er-Jahren sich dem Schwarzmeer-Koaken-Chor anschloss. Quelle: Privat
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Kaltenkirchen

Peter Orloff gilt als Schlagerlegende und „König der Hitparaden“. Neben 19 eigenen Charts-Platzierungen und etlichen Goldenen Schallplatten hat er auch als Texter und Komponist für andere Sänger große Erfolge gefeiert. So schrieb er für Bernd Clüver „Der Junge mit der Mundharmonika“, komponierte „Du“ für Peter Maffay und textete und komponierte den Millionenhit „Der kleine Prinz“, den Andrea Berg singt.

Ukrainer und Russen friedlich vereint auf der Bühne

Der einem berühmten russischen Adelsgeschlecht entstammende Orloff startete seine Karriere als einst jüngster Sänger aller Kosakenchöre der Welt im Schwarzmeer Kosaken-Chor, inzwischen feiert er sein 60-jähriges Bühnenjubiläum. Jetzt konzertiert der Chor unter der Leitung von Peter Orloff mit hochdekorierten ukrainischen und russischen Sängern der Weltklasse: atemberaubende Tenöre, abgrundtiefe Bässe und als besonderes Highlight ein männlicher Sopran von der Kiewer Oper, kündigen die Veranstalter an. Was in der Politik nicht funktioniert, tut es auf der Bühne: Urkainer und Russen friedlich vereint im Kosaken-Chor.

Karten gibt auch bei der Segeberger Zeitung

Dank seiner nahezu einzigartigen Besetzung ist der Schwarzmeer Kosaken-Chor in der Lage, ein außergewöhnliches Programm aufzuführen. Mit dabei sind Werke wie „Schwanensee“, „Leise flehen meine Lieder“ oder „Nessun dorma“. Herzstück des Konzerts sind die Werke aus der russischen und ukrainischen Musikliteratur wie die berühmten „Abendglocken“, „Die zwölf Räuber“, „Ich bete an die Macht der Liebe“, „Stenka Rasin“, „Das einsame Glöckchen“, „Kalinka“ und „Das Wolgalied“.

Birgit Panten 23.11.2018
23.11.2018
Einar Behn 23.11.2018