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Segeberg Abschied vom früheren Möbel-Kraft-Chef
Region Segeberg Abschied vom früheren Möbel-Kraft-Chef
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19:16 06.04.2018
Von Michael Stamp
Foto: Rund 120 Trauergäste nahmen am Abschied von Unternehmer Reinhard Kraft teil.
Rund 120 Trauergäste nahmen am Abschied von Unternehmer Reinhard Kraft teil. Quelle: Michael Stamp
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Bad Segeberg

Bei strahlendem Sonnenschein standen Freunde und Weggefährten des scheuen Möbelhändlers vor der Marienkirche und tauschten Erinnerungen aus. Vom Möbel-Kraft-Vorstand waren Günter Loose und Edda Metz gekommen, aus Hausleiter Peter Kruse war da.

Unternehmer Kurt Krieger hielt Ansprache

Prominentester Trauergast war Kurt Krieger, Mehrheitsgesellschafter im Hause Kraft und Eigentümer der Möbelhauskette Höffner. Er war mit Ehefrau Barbara aus Berlin gekommen. Krieger hielt im Gottesdienst, der von Pastor Martin Schulenburg geleitet wurde, eine persönliche Ansprache. Seit Anfang 2004 ist Krieger der starke Mann im Hause Kraft.

Mit großem Aufgebot war die Möbel-Kraft-Werksfeuerwehr unter der Leitung von Sven Siever angetreten; Bad Segebergs Wehrführer Mark Zielinski vertrat die Freiwillige Feuerwehr. Auch Reinhard Krafts „rechte Hand“ Hans-Werner Baurycza fehlte nicht, ebenso wenig der frühere Ausbildungsleiter Bernd Schindzielorz, der über 45 Jahre im Unternehmen verbracht hat.

Eigentliche Beerdigung findet später statt

Wer vor dem Eingang der Kirche auf das Eintreffen von Familie Kraft wartete, sah sich enttäuscht. Die Angehörigen hatten das Gotteshaus durch einen Nebeneingang betreten. Nicht gesichtet wurde Reinhard Krafts Bruder Gerhard. Die eigentliche Beerdigung wird allerdings erst in der kommenden Woche im engsten Familienkreis stattfinden. Die Trauerfeier stand hingegen jedem offen.

Reinhard Kraft hat 52 Jahre in der Firma seines Vaters Artur und Großvaters Hinrich verbracht. Am 1. April 1966 war er als Auszubildender in das Unternehmen eingetreten und bildete später zusammen mit seinem älteren Bruder eine Art Doppelspitze. Gerhard Kraft zog sich vor gut zehn Jahren aus dem Betrieb zurück und verkaufte seine Anteile an Kurt Krieger. Reinhard Kraft blieb, hielt sich aber aus dem Tagesgeschäft heraus.

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