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Segeberg Stuvenborn ist ab sofort neuer Stützpunkt für einen Rettungswagen
Region Segeberg

Rettungsdienst: Stuvenborn im Kreis Segeberg ist jetzt Rettungswagen-Stützpunkt

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07:05 11.01.2022
Von Sylvana Lublow
Das erste diensthabende Team in Stuvenborn, Notfallsanitäter Jan Bergemann (links) und Rettungssanitäter Jan Thies, absolvierten den ersten Einsatz am Montag um 9.05 Uhr. Es handelte sich um einen Krankentransport.
Das erste diensthabende Team in Stuvenborn, Notfallsanitäter Jan Bergemann (links) und Rettungssanitäter Jan Thies, absolvierten den ersten Einsatz am Montag um 9.05 Uhr. Es handelte sich um einen Krankentransport. Quelle: privat
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Stuvenborn

Am Montag, 10. Januar, startete der Betrieb eines Außenstandortes der Rettungswache Henstedt-Ulzburg in Stuvenborn. In der Hauptstraße wird ein Rettungswagen rund um die Uhr in Dienst genommen, der innerhalb der zwölfminütigen Hilfsfrist die Notfallversorgung im Kreis Segeberg optimieren soll.

„Die bestmögliche notfallmedizinische Versorgung der Menschen in unseren Einsatzgebieten ist unser hoher Anspruch“, sagt RKiSH-Geschäftsführer Michael Reis: „Wir optimieren mit der Stationierung in Stuvenborn die Struktur der Rettungswachenverteilung im gesamten Kreis Segeberg.“ Besetzt wird das Fahrzeug, wie alle Rettungsmittel der RKiSH, entsprechend den Anforderungen aus dem schleswig-holsteinischen Rettungsdienstgesetz mit mindestens einem Notfallsanitäter und einem Rettungssanitäter.

Neubau geplant – Rettungswache bis dahin in zwei Wohnungen

Zukünftig ist ein gemeinsamer Neubau zusammen mit der Gemeinde Stuvenborn und der örtlichen Feuerwehr geplant. Bis zur Fertigstellung ist die Rettungswache übergangsweise in zwei Wohnungen eines Mehrfamilienhauses der 900 Einwohner zählenden Gemeinde untergebracht, in der alle erforderlichen Räumlichkeiten für den Dienstbetrieb geschaffen wurden. Von dort rücken die Rettungsfachkräfte für Einsätze in die Gemeinden Bark, Fredesdorf, Groß Niendorf, Hartenholm, Heidmühlen, Hüttblek, Itzstedt, Kisdorf, Nahe, Oering, Seth, Sievershütten, Struvenhütten, Sülfeld, Stuvenborn und Todesfelde aus.

Der Standort in Stuvenborn wird mit der Rettungswache Henstedt-Ulzburg einen organisatorischen Wachenverbund bilden und ist die insgesamt neunte Wache im Kreis Segeberg. Das Personal wird aus der Rettungswache Henstedt-Ulzburg gestellt.

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Disponiert wird der Stuvenborner Rettungswagen von der Kooperativen Regionalleitstelle West in Elmshorn, die seit April 2021 für die Notrufannahme im ganzen Kreis Segeberg zuständig ist. Weitere Rettungswachen im Kreis Segeberg gibt es zurzeit in Bad Segeberg, Kaltenkirchen, Norderstedt und Henstedt-Ulzburg (alle inklusive Notarztstandort), in Rickling, Seedorf-Berlin, Bornhöved und Bad Bramstedt.

Einar Behn 10.01.2022
Einar Behn 10.01.2022