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Segeberg Kinder an Keuchhusten erkrankt
Region Segeberg Kinder an Keuchhusten erkrankt
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20:16 17.04.2018
Foto: Eine Infektion mit Keuchhusten ist auch nach erfolgter Impfung im Kindesalter möglich.
Eine Infektion mit Keuchhusten ist auch nach erfolgter Impfung im Kindesalter möglich. Quelle: A3778 Fredrik von Erichsen
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Rickling

Eine Keuchhusten-Erkrankung wird klassisch durch das Bakterium Bordetella pertussis verursacht. Bei allen zwölf Erkrankten in Rickling wurde jedoch die verwandte Erregerform Bordetella parapertussis festgestellt. Laut Gesundheitsamt ist der Verlauf dabei in der Regel etwas leichter als beim klassischen Erreger.

In den Nachbarorten ist die Infektion hingegen auf dem Rückzug. Im März waren in Bornhöved und Trappenkamp 15 Keuchhusten-Fälle ärztlich bestätigt worden. Betroffen waren die Richard-Hallmann-Schule und die Grundschule in Trappenkamp sowie die Sventana-Schule Bornhöved.

Keuchhusten zuvor in Bornhöved und Trappenkamp

Dort standen 1400 Kinder und Erwachsene unter der Beobachtung des Fachdienstes Infektionsschutz und umweltbezogener Gesundheitsschutz. „Die dortige Situation hat sich mittlerweile entspannt“, sagt Kreissprecherin Sabrina Müller.

Anders sieht es in Rickling aus. Wie zuvor in Bornhöved und Trappenkamp werden hustende Schüler, Kindergartenkinder, Lehrer und Erzieher, die Kontakt zu den Erkrankten hatten, nun in eine so genannte Hustenliste aufgenommen, die von Schule und Kita an den Fachdienst Infektionsschutz weitergeleitet wird. Daraufhin erhalten die Krankheitsverdächtigen eine Ordnungsverfügung, in der schriftlich ein Betretungsverbot angeordnet wird. Das bedeutet, dass sie die Schule oder die Kita bis auf Weiteres nicht betreten dürfen. Im Regelfall wird ein Betretungsverbot 21 Tage nach Hustenbeginn aufgehoben.

Von Petra Stoever

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