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Segeberg Zwei tote Kühe auf der A7 – Herde verursacht Unfall
Region Segeberg

Zwei tote Kühe auf der A7: Herde verursacht Unfallbei Großenaspe

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12:48 27.10.2021
Von Einar Behn
Die Polizei musste die A7 für zwei Stunden wegen einer Kuhherde sperren, durch die es zu einem Unfall gekommen war.
Die Polizei musste die A7 für zwei Stunden wegen einer Kuhherde sperren, durch die es zu einem Unfall gekommen war. Quelle: Carsten Rehder/dpa (Symbolbild)
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Großenaspe

Eine Kuhherde hatte sich in der Nacht zu Mittwoch bei Großenaspe auf die Autobahn 7 verirrt. Trotz Vollsperrung kam es zu einem Unfall mit einem Autofahrer, der dabei verletzt wurde. Eine Kuh starb durch den Zusammenprall, eine weitere musste eingeschläfert werden.

Gegen 23.50 Uhr hatten Autofahrer der Polizei gemeldet, dass sich eine Kuhherde auf der Autobahn befindet. Rund 25 Tiere waren offenbar an der Anschlussstelle Großenaspe auf die Richtungsfahrbahn Norden gelaufen. „Sie liefen gegen den Verkehr in Richtung Süden, quasi Geisterkühe“, sagte ein Sprecher des Autobahn-Polizeireviers Neumünster.

Die Polizei rückte mit drei Streifenwagen an und sperrte die Autobahn ab. Doch für den Fahrer eines VW-Polo aus Kiel kam das zu spät. Er konnte der Herde nicht ausweichen und kollidierte mit zwei Tieren. Eine Kuh war sofort tot, die andere schwer verletzt. Sie wurde von einem hinzugerufenen Tierarzt eingeschläfert. Der 57-jährige Autofahrer musste mit einer Kopfverletzung ins Krankenhaus gebracht werden.

Landwirt war schnell zur Stelle

Der Tierhalter, ein Landwirt, war schnell vor Ort. Gemeinsam mit einem Berufskollegen trieb er die Tiere zusammen und verlud sie auf zwei Anhänger, um sie von der Autobahn zu bringen. Die toten Tiere mussten mit einem Radlader geborgen werden. Für rund zwei Stunden war die A7 gesperrt.

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Welche rechtlichen Folgen der Ausbruch der Herde und der Unfall für den Tierhalter haben wird, ist noch unklar. Die Polizei ermittelt, wie es zu dem Ausbruch der Tiere kommen konnte.

Nicole Scholmann 27.10.2021
Karsten Paulsen 26.10.2021