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Holstein Kiel Holstein Kiel verliert 1:2
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15:29 06.10.2019
Von Andrè Haase
Regensburgs Chima Okoroji (li.) und Kiels Jae-Sung Lee kämpfen um den Ball. Quelle: Daniel Bockwoldt/dpa
Kiel

KSV-Interimscoach Ole Werner schickte exakt die Elf ins Rennen, die in Fürth mit 3:0 gewonnen hatte.

Alexander Mühling (9.) mit großer Chance - Correia rettet

Bereits in der ersten Minute der erste Angriff der Gäste aus Regensburg, doch ein Eckball des ehemaligen Kielers Max Besuschkow konnte geklärt werden. Auf der Gegenseite verpuffte eine Ecke von Jae-Sung Lee (3.). In der fünften Minute kam Frederico Palacios am Sechszehnmeterraum frei zum Schuss, doch Johannes van den Bergh blockte den Schuss ab. Vier Minuten später die große Chance für Alex Mühling. Der Mittelfeldmotor der Kieler wurde geschickt von Makana Baku in Szene gesetzt und zog ab, doch Marcel Correia rettete in höchster Not. Glück für die Gäste.

Gelios (12.) pariert Freistoß von Besuschkow - Makana Baku (17.) trifft

Es ging hin und her. Jetzt waren die Regensburger wieder am Drücker. KSV-Keeper Ioannis Gelios (12.) konnte mit viel Mühe einen Freistoß von Max Besuschkow per Faustabwehr aus der Gefahrenzone befördern. Dann das 1:0 für die Kieler Störche. David Atanga legte perfekt für Makana Baku (17.) auf und der U21- Nationalspieler schob den Ball überlegt ein. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld steuerte Benedict Gimber (22.) mit dem Ball Richtung KSV-Tor, doch KSV-Kapitän Hauke Wahl hatte aufgepasst und konnte klären. In der 26. Minute setzte SSV-Akteur Chima Sean Okoroji auf der linken Seite zu einem Alleingang an, doch die Hereingabe trudelte an Freund und Feind vorbei, sodass Johannes van den Bergh klären konnte.

George (29.) trifft zum 1:1 für Regensburg

In der 29. Minute der überraschende Ausgleich für die Regensburger. George flankte den Ball vor den Kieler Kasten. Das Leder wurde immer länger und schlägt im langen Eck des Kieler Gehäuses ein. Die Gäste erhöhten den Druck. KSV-Keeper Ioannis Gelios musste in der 35. Minute Kopf und Kragen gegen den heranstürmenden Erik Wekesser riskieren, um den Ball unter sich zu begraben. Holstein kam zu diesem Zeitpunkt nur durch schnell vorgetragene Konter in die Regensburger Hälfte.

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SSV-Coach Mersad Selimbegovis wechselte zur zweiten Halbzeit aus und brachte Tim Knipping für Benedikt Saller. Die Gäste machten dort weiter, wo sie in Halbzeit eins aufgehört hatten und setzten sich in der Kieler Hälfte fest. Okoroji setzte sich in der 48. Minute vor dem Kieler Sechszehner durch, blieb aber am gut postierten Dominik Schmidt hängen. Auf der anderen Seite kam David Atanga (50.) im Strafraum bei einem Zweikampf zu Fall, aber Schiedsrichter Sven Waschitzki entschied auf weiterspielen.

Andreas Albers (64.) mit der großen Chance zur Gästeführung

Regensburg stand weiterhin gut in der Defensive und machte die Räume für die Störche somit eng. Nur selten gelang es Jae-Sung Lee, Janni Serra und Makana Baku Freiräume zu nutzen, um torgefährliche Aktionen herauszuspielen. Im Gegenteil. In der 64. Minute tauchte der eingewechselte Andreas Albers vor dem Kieler Gehäuse auf, verzog den Ball aber komplett. Das hätte die Führung für den Jahn sein müssen. Zwei Minuten danach flankte Johannes van den Bergh butterweich in die Box, doch Janni Serra und Makana Baku behinderten sich gegenseitig und kamen nicht an den Ball.

Dominik Schmidt (82.) mit Volleyschuss, Meyer pariert stark - Albers trifft für Jahn

Der für Makana Baku eingewechselte Salim Khelifi kam in der 75. Minute frei zum Schuss, aber der aufmerksame SSV-Innenverteidiger Sebastian Nachreiner war zur Stelle und konnte die Situation per Grätsche bereinigen. Jetzt machten die Störche Druck und wurden aktiver. Dominik Schmidt (82.) nahm eine Flanke von van den Bergh per Direktabnahme, doch SSV-Keeper Alexander Meyer parierte hervorragend. Dann doch der Führungstreffer für die Gäste. Andreas Albers (87.) nutzt ein Missverständnis zwischen KSV-Torhüter Ioannis Gelios und Dominik Schmidt und bedankt sich mit seinem Treffer.

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Mehr als 13 Stunden hatte er das Tor nicht getroffen - gegen die SpVgg Greuther Fürth platzte dann endlich der Knoten bei Janni Serra. Mehr noch als das 1:0 seine die Gesamtleistung Lust auf mehr beim Heimspiel gegen Jahn Regensburg (So., 13.30 Uhr). Serras Hoch hat auch mit Coach Ole Werner zu tun.

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