Holstein Kiel vor dem ersten Saison-Test: Marcel Benger will das Meffert-Loch stopfen
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Holstein Kiel Benger will das Meffert-Loch stopfen
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Holstein Kiel vor dem ersten Saison-Test: Marcel Benger will das Meffert-Loch stopfen

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17:27 01.07.2021
Von Andreas Geidel
Gut gelaunt bei der Arbeit: Marcel Benger.
Gut gelaunt bei der Arbeit: Marcel Benger. Quelle: Uwe Paesler
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Kiel

Grau ist alle Trainingstheorie, am Freitag ab 15.30 Uhr steht dem Fußball-Zweitligisten Holstein Kiel die erste Testspiel-Prüfung im Rahmen der Saisonvorbereitung bevor. Gegner in Projensdorf (ohne Zuschauer) ist der dänische Pokalsieger Randers FC.

Die Mannschaft aus dem Norden des Nachbarlandes hatte am 13. Mai in Aarhus das Cup-Finale gegen SonderjyskE mit 4:0 gewonnen, wartet auf die Auslosung für die Europa-League-Qualifikation und startet mit der Auswärtspartie bei Vejle BK am 18. Juli in die nationale Superligaen-Serie.

Marcel Benger könnte das Loch im Mittelfeld stopfen

Ein echter Gradmesser also für die Störche. Und damit auch für Marcel Benger. Der 22-jährige Neuzugang von Borussia Mönchengladbach II hat in Kiel einen Vertrag bis 2024 unterschrieben. Im Nest der Störche könnte der 1,88 Meter große Benger das Mittelfeld-Loch stopfen, das auf der Sechser-Position durch den Wechsel von Jonas Meffert zum HSV entstanden ist. „Ich glaube, dass ich die Qualität habe“, sagt der gebürtige Krefelder, der nach zuletzt sechs Jahren in Gladbach (zuvor Uerdingen und Duisburg) erstmals seine westdeutsche Heimat verlässt.

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Seine bislang einzige Bundesliga-Minute absolvierte Benger im Fohlen-Trikot am 15. Dezember 2017. Damals unter der Regie von Assistenz-Coach Dirk Bremser, der ab dieser Saison in Kiel in gleicher Mission tätig ist. Trotz allen Talentes hat es für Benger in Gladbach nicht zum endgültigen Durchbruch gereicht. 97 Partien hat er in der Regionalliga West absolviert. Bengers Erklärung: „Ich glaube allgemein, dass es für Nachwuchsspieler in Gladbach schwieriger geworden ist. Seitdem der Klub in der Champions League spielt, ist die Qualität in der Mannschaft enorm hoch. Viele Spieler werden dazu aus dem Ausland geholt.“

Transfer-Gerücht: Werders Patrick Erras zur KSV?

Bei der KSV Holstein soll nun der nächste Schritt auf seiner Karriereleiter erfolgen. Zu den bisherigen internen Konkurrenten Aleksandar Ignjovski und Ahmet Arslan, der nach einem Kreuzbandriss noch länger ausfällt, könnte sich allerdings schon bald ein dritter Mitbewerber für diese Planstelle gesellen. Der „Kicker“ berichtet, dass Patrick Erras Werder Bremen trotz bestehenden Vertrages bis 2023 vorzeitig verlassen will und sich mit den Störchen bereits einig sei. Lediglich wegen der anfallenden Ablösesumme werde zwischen den Vereinen noch verhandelt. Die Hanseaten hatten im vergangenen Sommer 1,2 Millionen Euro für den 1,96-m-Riesen an den 1. FC Nürnberg (19 Erstliga- und 61 Zweitligaspiele) überwiesen.

In Bremen kam der 26-jährige Amberger im abgelaufenen Spieljahr nur in vier Bundesliga-Partien zum Einsatz (26 Spielminuten). Zum Aufgebot des neuen Werder-Coaches Markus Anfang für das Trainingslager in Österreich zählte Erras schon nicht mehr.

Aktuelle Infos vom Testspiel gegen Randers FC am Freitag ab 15 Uhr auf dem liveticker bei kn-online.

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